Die Invasion der Barbaren (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Denys Arcand |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-05-01 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 34.883.010 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (422 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Remy ist Geschichtsprofessor, gut fünfzig Jahre alt, und schwer an Krebs erkrankt. Er liegt im Krankenhaus in Montréal. Seine frühere Frau Louise bittet den gemeinsamen Sohn Sébastien, den Vater zu besuchen. Das ist keine Kleinigkeit: Sébastien ist ein erfolgreicher Geschäftsmann in London, und der Kontakt zwischen Vater und Sohn ist seit Langem praktisch abgebrochen.
Sébastien reist dennoch an. Als er begreift, wie ernst es um den Vater steht, setzt er alles daran, ihm die verbleibende Zeit so erträglich und schön wie möglich zu machen. Er nutzt dafür vor allem sein Geld. Er bezahlt Krankenhausangestellte und Gewerkschafter, damit ein Stationsbereich hergerichtet wird, ruft alte Freunde und frühere Geliebte des Vaters an, bezahlt sogar ehemalige Studenten für Besuche und besorgt Heroin, um die Schmerzen zu lindern. Wie Remys letzter Weg endet, soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
Entstehungsgeschichte
Denys Arcand inszenierte diesen Film aus dem Jahr 2003, der Komödie und Drama verbindet. In den Hauptrollen spielen Rémy Girard, Stéphane Rousseau, Marie-Josée Croze und Dorothée Berryman.
Die Figurenkonstellation erzählt bereits viel: ein Vater, ein Sohn, eine frühere Ehefrau, dazu ein Kreis aus Freunden und einstigen Liebschaften. Es ist ein Ensemblestück rund um ein Krankenbett.
Hinter den Kulissen
Eine Komödie über einen sterbenden Mann klingt zunächst widersprüchlich. Gerade darin liegt der Reiz dieser Genrekombination. Der Humor entsteht nicht trotz, sondern aus der Situation: aus dem Kontrast zwischen einem Sohn, der Probleme mit Geld löst, und einem Vater, dessen Lebenswelt die Geschichte und der Austausch mit Menschen ist.
Die Geschichte behandelt ernste Themen, Krankheit, Schmerz, den bevorstehenden Tod und auch den Einsatz von Heroin zur Linderung. Die Verbindung mit komödiantischen Elementen deutet auf einen Ton hin, der das Leid nicht verharmlost, aber Raum für Wärme, Wortwechsel und Versöhnung lässt. Im Kern steht die Annäherung zweier Männer, die sich fremd geworden sind.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 bewertet das Publikum den Film klar positiv. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen, genug für eine verlässliche Tendenz.
Seit dem Erscheinen sind 23 Jahre vergangen. Das Thema, wie man einem Menschen das Sterben würdevoll gestaltet und was Familie in dieser Lage bedeutet, hat dadurch nichts von seinem Gewicht verloren.
Bilder






Besetzung & Stab
- Rémy Girard als Rémy
- Stéphane Rousseau als Sébastien
- Marie-Josée Croze als Nathalie
- Dorothée Berryman als Louise
- Louise Portal als Diane Leonard
- Dominique Michel als Dominique St. Arnaud
- Pierre Curzi als Pierre Citrouillard
- Yves Jacques als Claude
- Marina Hands als Gaëlle
- Sophie Lorain als First Lover
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Verfügbarkeit
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