Die Ironie des Schicksals, oder Genieße Dein Bad! (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Эльдар Рязанов |
|---|---|
| Genre | TV-Film, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 184 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-01-01 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (273 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jedes Silvester treffen sich Sasha, Zhenya und ihre Freunde zu einer festen Tradition im Badehaus, bei der reichlich getrunken wird. In diesem Jahr geraten Sasha und Zhenya dabei so sehr in Rausch, dass die Grenzen zwischen ihnen verschwimmen: Eigentlich soll Sasha am nächsten Tag nach Leningrad fliegen, doch betrunken landet stattdessen Zhenya im Flugzeug. Als er erwacht, glaubt er, noch in Moskau zu sein, und nimmt sich ein Taxi nach Hause. Die gleichförmige sowjetische Architektur sorgt dafür, dass Straße, Gebäude und sogar die Wohnungsnummer übereinstimmen – selbst sein Schlüssel passt. Die Verwirrung ist perfekt, als die eigentliche Bewohnerin Nadya nach Hause kommt und einen fremden Mann in ihrem Bett vorfindet. Kaum besser wird die Lage, als kurz darauf auch ihr Verlobter dazukommt.
Entstehungsgeschichte
Der Fernsehfilm entstand 1976 unter der Regie von Eldar Rjasanow und vereint Komödie und Liebesfilm. Die Hauptrollen übernehmen Andrei Mjagkow, Barbara Brylska, Juri Jakowlew und Alexander Schirwindt.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion der Geschichte macht sich bewusst die Uniformität sowjetischer Wohnsiedlungen zunutze: Dass Straßenname, Hausnummer und Wohnungsschlüssel eines Fremden ohne Weiteres zusammenpassen, ist keine bloße Pointe, sondern der zentrale Motor der Handlung. Aus dieser Verwechslung entwickelt sich eine Komödie, die ihre Situationskomik aus Missverständnissen und beengten Räumen zieht, während die Liebesfilm-Komponente die Verwicklung zwischen Zhenya, Nadya und deren Verlobtem trägt. Die Silvesternacht als Rahmen gibt der Geschichte einen festen zeitlichen Ausnahmezustand, in dem Regeln und Gewohnheiten kurzzeitig außer Kraft gesetzt scheinen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer eher überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein Titel, der bislang von einem kleineren, aber deutlich positiv eingestellten Publikum bewertet wurde. Seit der Entstehung 1976 sind fast fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film als Fernsehproduktion seiner Zeit erkennbar macht. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Liebesfilm setzt er auf eine klar konstruierte Verwechslungssituation statt auf große Actionelemente, was ihn in diesem Genrefeld als dialoglastiges, situationsgetriebenes Werk positioniert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andrey Myagkov als Zhenya Lukashin
- Barbara Brylska als Nadia Sheveleva
- Yuriy Yakovlev als Hippolytus Georgievich
- Aleksandr Shirvindt als Pavel
- Georgi Burkov als Misha
- Aleksandr Belyavskiy als Sasha
- Liya Akhedzhakova als Tanya, Nadia's friend
- Valentina Talyzina als Nadia's friend
- Lyubov Dobrzhanskaya als Zhenya's mom
- Lyubov Sokolova als Nadia's mom
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Verfügbarkeit
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