Die Kanadische Reise (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe Lioret |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-08-31 |
| TMDB-Bewertung | 7 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mathieu ist 33 Jahre alt und lebt in Paris mit einer Leerstelle, die ihn sein Leben lang begleitet hat: Er hat seinen Vater nie kennengelernt. Seine Mutter hat ihm stets erzählt, er sei das Ergebnis einer einmaligen Affäre gewesen. Eines Morgens erreicht ihn ein Anruf aus Kanada. Ein Unbekannter, der sich als Freund seines verstorbenen Vaters vorstellt, teilt ihm mit, dass ihm ein Bild als Erbe zugedacht sei – und dass er zwei Brüder habe, von deren Existenz er nichts wusste. Getrieben von Neugier reist Mathieu nach Montreal, um diesen unbekannten Teil seiner Familie kennenzulernen. Was ihn dort erwartet, entspricht nicht dem, was er sich vorgestellt hat.
Entstehungsgeschichte
„Die Kanadische Reise“ entstand 2016 unter der Regie von Philippe Lioret. In den Hauptrollen sind Pierre Deladonchamps, Gabriel Arcand, Catherine de Léan und Marie-Thérèse Fortin zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt auf ein klassisches Familiendrama-Motiv: die späte Konfrontation mit einer verschwiegenen Herkunft. Dass die Handlung Mathieu von Paris nach Montreal führt, macht die Suche nach dem Vater zugleich zu einer Reise zwischen zwei Kulturräumen und Sprachwelten, was der Konfrontation mit den Brüdern eine zusätzliche Fremdheit verleiht. Die Erzählung ist als Entdeckungsreise angelegt, bei der die Erwartungen der Hauptfigur immer wieder korrigiert werden müssen – ein Aufbau, der auf allmähliche Enthüllung statt auf schnelle Auflösung setzt. Die Besetzung mit französischen und kanadischen Darstellern spiegelt diese doppelte Verortung der Geschichte zwischen den beiden Ländern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein grundsätzlich positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, der Film reiht sich in ein Genre ein, das von leisen, figurenzentrierten Dramen um Familie und Identität lebt. Innerhalb dieses Feldes bietet er eine unaufgeregte Variante des Themas, ohne auf große Twists oder Dramatik zu setzen, sondern auf die Beobachtung, wie sich das Bild einer Familie unter neuen Informationen verändert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pierre Deladonchamps als Mathieu Capelier
- Gabriel Arcand als Pierre Lesage
- Catherine de Léan als Bettina
- Marie-Thérèse Fortin als Angie
- Patrick Hivon als Sam
- Pierre-Yves Cardinal als Ben
- Hortense Monsaingeon als Marina
- Romane Portail als Carine
- Timothé Vom Dorp als Valentin
- Martin Laroche als Rémi
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Verfügbarkeit
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