Die katholische Schule (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stefano Mordini |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Drama, Historie |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-07 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (456 Stimmen) |
Worum es geht
In einem Wohnviertel Roms steht eine angesehene katholische Jungenschule, an der die Söhne des gehobenen Bürgertums erzogen werden. Die Familien glauben, dass ihre Kinder dort geschützt vor den Umbrüchen aufwachsen, die die Gesellschaft erschüttern. Die strenge Erziehung soll ihnen den Weg in eine glänzende Zukunft ebnen.
In der Nacht vom 29. auf den 30. September 1975 zerbricht diese Gewissheit. Die vermeintlich unerschütterliche Festung der Werte stürzt unter dem Gewicht eines der grausamsten Verbrechen jener Zeit ein, das als Verbrechen von Circeo bekannt ist. Die Täter sind ehemalige Schüler eben jener Schule. Auch Edoardo besucht sie, und er versucht zu erzählen, was diese blinde Gewalt ausgelöst hat: in Köpfen, die von verzerrten politischen Ideen und einem unbändigen Drang nach Überlegenheit aufgeheizt waren.
Entstehungsgeschichte
Stefano Mordini inszenierte den Film, der 2021 erschien. Zur Besetzung gehören Benedetta Porcaroli, Giulio Pranno, Emanuele Maria Di Stefano und Giulio Fochetti.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Krimi, Thriller, Drama und Historie. Die Einordnung als Historie ergibt sich unmittelbar aus dem konkreten Datum der Handlung und daraus, dass das Verbrechen beim Namen genannt wird. Ein solcher Stoff, hinter dem reale Gewalt steht, verlangt einen ernsthaften und respektvollen Umgang.
Bemerkenswert ist die gewählte Perspektive. Im Mittelpunkt steht nicht die Tat allein, sondern das Milieu, aus dem die Täter stammen: eine Schule, die Schutz und Aufstieg verspricht. Mit Edoardo erhält die Geschichte eine Erzählerfigur aus demselben Umfeld, die nach Ursachen fragt. Die Anlage verbindet so das Verbrechen mit einer Untersuchung von Erziehung, Klasse und politischer Verblendung.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,2 von 10 zeigt eine verhalten positive Aufnahme, auf einer noch schmalen Basis von wenigen hundert Stimmen.
Der Film ist erst 5 Jahre alt. Unter den Filmen, die reale Verbrechen aufgreifen, setzt dieser Titel auf die Frage nach dem Nährboden der Gewalt statt auf die Rekonstruktion des Ablaufs.
Bilder





Besetzung & Stab
- Benedetta Porcaroli als Donatella Colasanti
- Giulio Pranno als Andrea Ghira
- Emanuele Maria Di Stefano als Edoardo Albinati
- Giulio Fochetti als Alessandro Arbus
- Leonardo Ragazzini als Salvatore Izzo
- Alessandro Cantalini als Picchiatello Martirolo
- Andrea Lintozzi als Gioacchino Rummo
- Guido Quaglione als Stefano Jervi
- Federica Torchetti als Rosaria Lopez
- Luca Vergoni als Angelo Izzo
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Verfügbarkeit
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