Die Kinder des Monsieur Mathieu (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christophe Barratier |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Musik |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-03-17 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 5.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 83.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (2.666 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Tagebuch bringt die Vergangenheit zurück. Der Dirigent Pierre Morhange blättert in den Aufzeichnungen seines früheren Lehrers Clément Mathieu und sieht sich in ein Internat für schwer erziehbare Kinder zurückversetzt, das er kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs besuchte. Mathieu findet dort ein Haus vor, in dem drakonische Bestrafungen das Erziehungskonzept sind und Internatsleiter Rachin eine eigene, strafende Gerichtsbarkeit ausübt. Der neue Lehrer setzt sich vom übrigen Personal ab, ohne große Ankündigung. Einen Schüler, der dafür verantwortlich ist, dass sich der Hausmeister Pére Maxence verletzt, liefert er nicht dem Leiter aus, sondern verdonnert ihn zum Krankendienst am Verletzten. Und weil Mathieu eigentlich als Musiker arbeiten wollte, hört er aus den Jungen ein Potenzial heraus und gründet einen Chor, der ihnen Selbstwertgefühl vermitteln soll. Ruhe kehrt damit nicht ein: Immer wieder brechen Konflikte auf, die den Ansatz gefährden.
Entstehungsgeschichte
Christophe Barratier hat den Film von 2004 inszeniert, der im Englischen The Chorus heißt. Getragen wird er von Gérard Jugnot; daneben spielen François Berléand, Kad Merad und Jean-Paul Bonnaire. Sehen dürfen ihn Zuschauer ab sechs Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Musik greifen hier ineinander, und die Bestandteile lesen sich fast schon als Bauplan: Strafe, Chor, Tagebuch, Musical, Knabenchor, Wohnheim. Der Alltag im Heim liefert den Druck, der Gesang das Ventil, dazwischen bleibt Platz für Komik, ohne dass die Härte verschwindet. Aufschlussreich ist die Rahmenkonstruktion. Weil alles Erzählte Erinnerung ist, die aus einem Tagebuch aufsteigt, steht von Beginn an fest, dass etwas von Mathieus Arbeit überdauert hat — der erwachsene Morhange ist der Beleg dafür.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,7 von 10, getragen von mehreren tausend abgegebenen Stimmen. Das ist deutliche Zustimmung auf einer soliden, aber überschaubaren Basis. 22 Jahre nach dem Erscheinen bewegt sich der Film in einem gut besetzten Feld aus Internats- und Lehrerdramen; die Verbindung mit dem Chorgesang gibt ihm darin eine eigene Kontur.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gérard Jugnot als Clément Mathieu
- François Berléand als Rachin
- Kad Merad als Chabert
- Jean-Paul Bonnaire als Father Maxence
- Marie Bunel als Violette Morhange
- Jean-Baptiste Maunier als Pierre Morhange
- Maxence Perrin als Pépinot
- Grégory Gatignol als Pascal Mondain
- Thomas Blumenthal als Corbin
- Cyril Bernicot als Le Querrec
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Verfügbarkeit
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