Die lebenden Leichen des Dr. Mabuse (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gordon Hessler |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-02-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (109 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In London geht ein Mann um, den die Presse den „Vampirmörder“ nennt: Er tötet junge Frauen und trinkt ihr Blut. Die Polizei nimmt die Spur auf und stößt dabei auf den Wissenschaftler Dr. Mabuse, dessen Landsitz sich als Ort dunkler Machenschaften entpuppt. Parallel dazu verhandelt der skrupellose Konratz, Vertreter eines totalitären Staates, mit dem britischen Geheimdienstmann Fremont über einen Geiselaustausch – Bedingung ist, dass die Polizei die Mordserie nicht weiterverfolgt. Gegen diese Absprache stellt sich der junge Pathologe Dr. Sorel, der auf eigene Faust ermittelt und auf Mabuses Anwesen Dinge entdeckt, die weit über einen gewöhnlichen Kriminalfall hinausgehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1970 unter der Regie von Gordon Hessler. In den Hauptrollen sind Vincent Price, Christopher Lee, Peter Cushing und Judy Huxtable zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Science-Fiction zeigt sich bereits in der Anlage der Handlung: Ein klassisches Vampirmörder-Motiv trifft auf eine Verschwörung mit geheimdienstlichen und politischen Verstrickungen, die auf wissenschaftliche Experimente jenseits gewöhnlicher Kriminalfälle hindeutet. Die Verzahnung von Polizeijagd, Spionageintrige und dem Pathologen, der sich gegen offizielle Anweisungen stellt, erzeugt mehrere parallele Erzählstränge, die erst am Landsitz von Dr. Mabuse zusammenlaufen. Dass gleich drei bekannte Namen des Horrorfachs – Price, Lee und Cushing – gemeinsam besetzt sind, verweist auf eine Geschichte, die auf mehrere schwergewichtige Figuren statt auf eine einzelne zentrale Rolle setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Seit der Entstehung 1970 sind inzwischen mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film in eine Phase des Horrorkinos einordnet, in der sich Genrekonventionen mit Science-Fiction-Elementen und zeitgenössischen politischen Motiven mischten. Innerhalb dieser Strömung stellt er einen Fall dar, in dem mehrere Erzählebenen und bekannte Darsteller aufeinandertreffen, ohne dass die Bewertungslage auf eine besonders herausragende Stellung innerhalb des Genres schließen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Price als Dr. Browning
- Christopher Lee als Fremont
- Peter Cushing als Major Heinrich Benedek
- Judy Huxtable als Sylvia
- Alfred Marks als Detective Supt. Bellaver
- Michael Gothard als Keith
- Anthony Newlands als Ludwig
- Peter Sallis als Schweitz
- David Lodge als Detective Inspector Phil Strickland
- Uta Levka als Jane
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Verfügbarkeit
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