Die leisen und die großen Töne (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Emmanuel Courcol |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Musik |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-11-27 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 6.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 26.252.618 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (521 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Thibaut ist ein gefeierter Dirigent, und er ist krank. Die Diagnose lautet Leukämie, er braucht einen Knochenmarkspender. Bei der Suche nach einem passenden Spender erfährt er etwas, das sein Bild von sich selbst verschiebt: Er wurde adoptiert. Also macht er sich auf die Suche nach leiblichen Verwandten, die ihm helfen könnten.
Er findet tatsächlich einen älteren Bruder. Der ist ebenfalls Musiker, aber unter ganz anderen Vorzeichen: Er arbeitet in einer Fabrik. Das Wiedersehen der beiden wird zum Beginn einer Reise, die brüderlich und musikalisch zugleich ist. Sie spielt sich vor dem Hintergrund einer Fabrikschließung ab, die die Stadt des Bruders trifft.
Entstehungsgeschichte
Der Film von Emmanuel Courcol erschien 2024. Benjamin Lavernhe übernimmt die Rolle des Thibaut, an seiner Seite spielen Pierre Lottin, Sarah Suco und Clémence Massart-Weit. Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung, eine Krankheitsgeschichte wird hier also so erzählt, dass sie jedem Publikum zugemutet werden kann.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Musik: Diese drei Genres beschreiben ein Werk, das seine ernste Ausgangslage mit Leichtigkeit behandelt und die Musik als verbindendes Element einsetzt. Die Anlage lebt vom Gegensatz zweier Welten, dem Konzertsaal des Dirigenten und der Fabrik des Bruders. Der deutsche Titel „Die leisen und die großen Töne" benennt genau diesen Kontrast. Der englische Titel „The Marching Band" verweist dagegen auf eine Blaskapelle und damit auf die Musik der Arbeiter. Die Fabrikschließung liefert einen zweiten Konflikt neben der Krankheit: Während der eine Bruder um sein Leben kämpft, verliert der andere seine Arbeit. Dass beide Musiker sind, gibt ihnen eine gemeinsame Sprache, die sie sonst nicht hätten.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten liegt die Bewertung im guten Bereich. Die Stimmenbasis ist mit einigen hundert Bewertungen noch schmal, was bei einem erst zwei Jahre alten Film nicht überrascht. Im Genre der Musikkomödie mit dramatischem Kern gehört der Titel zu den Geschichten, die über Musik soziale Unterschiede verhandeln, ohne dabei den Humor zu verlieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benjamin Lavernhe als Thibaut Desormeaux
- Pierre Lottin als Jimmy Lecocq
- Sarah Suco als Sabrina
- Clémence Massart-Weit als Claudine
- Ludmila Mikaël als Mme Desormeaux
- Anne Loiret als Claire
- Jacques Bonnaffé als Gilbert Woszniak
- Yvon Martin als Anthony
- Nathalie Desrumaux als Mme Meyer
- Isabelle Zanotti als Charlène
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Verfügbarkeit
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