Die letzte Fahrt der Bismarck (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lewis Gilbert |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-02-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frühjahr 1941: Die „Bismarck“, das größte Schlachtschiff der deutschen Marine, gilt als Schrecken der Nordsee. Als ein britisches Aufklärungsflugzeug das Schiff ortet, setzt die königliche Flotte alles in Bewegung, um es zu stellen, darunter die „H.M.S. Hood“. Im Zentrum steht Captain Shepard, der die Jagd leitet und dabei mit dem Verlust seiner eigenen Frau bei einem Bombenangriff zu kämpfen hat. Aus dieser persönlichen Wunde erwächst seine Unnachgiebigkeit gegenüber dem deutschen Schiff. Der Film verfolgt die Planung und Durchführung der Verfolgungsjagd auf See, bei der beide Seiten hohe Verluste hinnehmen müssen.
Entstehungsgeschichte
Lewis Gilbert inszenierte „Die letzte Fahrt der Bismarck“ im Jahr 1960 als Kriegsdrama nach einer wahren Begebenheit. In den Hauptrollen sind Kenneth More als Captain Shepard, Dana Wynter, Carl Möhner und Laurence Naismith zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm und Drama zeigt sich in der Erzählweise: Neben der militärischen Strategie und dem taktischen Ringen auf See rückt die persönliche Motivation des britischen Befehlshabers in den Vordergrund. Die Einordnung als Geschichte nach wahrer Begebenheit setzt den Rahmen für eine Erzählung, die sich eng an den Ablauf der historischen Ereignisse hält, statt frei erfundene Wendungen einzubauen. Die Besetzung mit britischen und kontinentaleuropäischen Darstellern spiegelt die beiden Seiten des Konflikts wider, wobei Carl Möhner offensichtlich Teil der deutschen Perspektive im Film ist, während More die britische Sicht verkörpert. Diese Doppelperspektive unterscheidet den Film von reinen Heldenerzählungen und deutet auf ein Bemühen hin, das Geschehen auf See von mehreren Seiten zu beleuchten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung 1960 sind mittlerweile über sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als Werk des klassischen Kriegsfilmkinos jener Zeit ausweist, in der reale Ereignisse des Zweiten Weltkriegs häufig Stoff für große Leinwandproduktionen lieferten. Innerhalb dieses Genres reiht er sich in die Tradition dokumentarisch geprägter Nachstellungen historischer Seeschlachten ein, ohne dass die vorliegenden Bewertungszahlen einen besonderen Ausreißer nach oben oder unten erkennen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kenneth More als Captain Jonathan Shepard
- Dana Wynter als WRNS Second Officer Anne Davis
- Carl Möhner als Captain Lindemann - 'Bismarck'
- Laurence Naismith als First Sea Lord Admiral Sir Dudley Pound
- Geoffrey Keen als Assistant Chief of the Naval Staff (A.C.N.S.)
- Karl Stepanek als Admiral Lutjens - 'Bismarck'
- Michael Hordern als Admiral Sir John Tovey, Commander-in-Chief - 'King George'
- Maurice Denham als Commander Richards
- Michael Goodliffe als Captain Banister
- Esmond Knight als Captain Leach - 'Prince of Wales'
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