Die Ökonomie der Liebe (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joachim Lafosse |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-06-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.728.251 $ |
| Einspielergebnis | 13.693 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (126 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünfzehn Jahre Ehe, zwei Töchter, ein gemeinsames Haus – und am Ende davon nicht mehr viel, als Alltag und Entfremdung übrig geblieben sind. Marie und Boris haben die Scheidung eingereicht, doch die Trennung lässt sich nicht so einfach vollziehen wie die Unterschrift unter das Papier. Marie hat ihr Geld in die gemeinsame Wohnung gesteckt, Boris kann sich keine eigene leisten, also bleibt er, schläft auf dem Sofa im Wohnzimmer. Was folgt, ist der Versuch zweier Menschen, die sich rechtlich bereits getrennt haben, unter einem Dach nicht aneinander zu zerbrechen, während die Zwillingsmädchen Jade und Margaux mitten in diesem Provisorium aufwachsen.
Entstehungsgeschichte
„Die Ökonomie der Liebe“ entstand 2016 unter der Regie von Joachim Lafosse. In den Hauptrollen sind Bérénice Bejo, Cédric Kahn, Marthe Keller und Catherine Salée zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon der Titel verweist auf die Verquickung von Gefühl und Geld, die den Film trägt: Die Scheidung scheitert nicht an Emotionen, sondern an Finanzen, an Eigentumsverhältnissen, an der schlichten Frage, wer sich wo eine eigene Existenz leisten kann. Das Drama verzichtet auf große äußere Konflikte und konzentriert sich stattdessen auf die engen Räume eines Hauses, in dem zwei Menschen, die sich eigentlich trennen wollen, gezwungen sind, weiter miteinander zu haushalten. Diese Anlage – ein einziger Schauplatz, ein Paar, zwei Kinder als stille Zeugen – macht aus einer privaten Krise ein Kammerspiel über Abhängigkeit, das über das Gefühlsleben hinaus auch die materielle Seite einer Beziehung sichtbar macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Feld, was für ein unaufgeregtes Beziehungsdrama ohne große Zuspitzungen nicht ungewöhnlich ist. Seit der Entstehung 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, ohne dass sich am nüchternen Blick auf das Thema Trennung und Wohnraum etwas an Aktualität verloren hätte. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Titel in eine Tradition von Filmen ein, die eheliches Scheitern nicht über laute Konflikte, sondern über die stille Zermürbung des Zusammenlebens erzählen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Bérénice Bejo als Marie
- Cédric Kahn als Boris
- Marthe Keller als Christine
- Catherine Salée als Friend
- Tibo Vandenborre als Friend
- Philippe Jeusette als Goran
- Margaux Soentjens als Margaux
- Jade Soentjens als Jade
- Francesco Italiano als Ami
- Pascal Rogard als Antoine
Weitere Filme von Joachim Lafosse
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.