Die Rotkäppchen-Verschwörung (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cory Edwards |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Krimi, Familie, Mystery |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 110.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.981 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Haus der Großmutter treffen vier Beteiligte aufeinander: Rotkäppchen, der Wolf, der Holzfäller und die Großmutter selbst. Die Polizei rückt an, und ein Frosch als Ermittler nimmt die Aussagen auf.
Jede der vier Fassungen ergibt für sich Sinn und widerspricht den anderen. Der Wolf ist Journalist und recherchiert über einen Rezeptdieb; der Holzfäller ist Schauspieler auf dem Weg zu einem Vorsprechen; die Großmutter betreibt Extremsport. Erst alle Aussagen zusammen ergeben, wer der Täter ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film überträgt die Erzählform von Akira Kurosawas "Rashomon" auf ein Märchen: dasselbe Ereignis, mehrfach erzählt, jedes Mal anders.
Er entstand unabhängig von den großen Studios. Regisseur Cory Edwards hat das tatsächliche Budget mit unter 8 Millionen Dollar angegeben — ein Bruchteil dessen, was Computeranimation damals kostete.
Hinter den Kulissen
Animiert wurde in Manila auf den Philippinen bei einem Studio namens Digital Eye Candy, um die Kosten niedrig zu halten.
Die Gestaltung ist eine bewusste Entscheidung gegen den Wettbewerb: Statt Fotorealismus anzustreben, den man ohnehin nicht hätte erreichen können, orientierte sich das Team an Stop-Motion. Edwards hat es so beschrieben — man habe abgefilmte Miniaturen nachahmen wollen.
Einordnung & Wirkung
Bei rund 8 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 110 Millionen ein — eines der besseren Verhältnisse von Einsatz zu Ertrag im Animationsfilm überhaupt.
Die Kritik lag bei 46 Prozent auf Rotten Tomatoes: Lob für Drehbuch und Sprecher, Kritik an der Animationsqualität; mehrfach fiel der Vergleich mit "Shrek" zuungunsten des Films aus. Im Rückblick fielen einzelne Urteile freundlicher aus — Richard Brody nannte ihn kühn und komisch.
2011 folgte "Hoodwinked Too! Hood vs. Evil", der wirtschaftlich enttäuschte und mit 11 Prozent noch deutlich schlechter bewertet wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anne Hathaway als Red (voice)
- Glenn Close als Granny (voice)
- Patrick Warburton als The Wolf (voice)
- Jim Belushi als The Woodsman (voice)
- David Ogden Stiers als Nicky Flippers (voice)
- Xzibit als Chief Grizzly (voice)
- Anthony Anderson als Detective Bill Stork (voice)
- Chazz Palminteri als Woolworth (voice)
- Andy Dick als Boingo (voice)
- Cory Edwards als Twitchy (voice)
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Verfügbarkeit
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