Die schönste Zeit unseres Lebens (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Bedos |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-11-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.935.410 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.086 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maxime findet, dass es mit seinen Eltern so nicht weitergehen kann. Sein Vater Victor liegt mit sich, der Welt und dem eigenen Alter über Kreuz und wird zunehmend zur Zumutung. Seine Mutter Marianne ist das Gegenteil, doch irgendwann reicht ihr die dauerhafte schlechte Laune, und sie setzt Victor kurzerhand vor die Tür. Maxime hat eine Idee: Sein Freund Antoine betreibt eine Firma, die zahlungskräftigen Kunden in einem aufwendig eingerichteten Filmstudio eine Reise in die Zeit ihrer Wahl ermöglicht. Victor willigt ein und entscheidet sich für das Jahr 1974 — genauer, für den Tag, an dem er sich in Marianne verliebt hat. Anfangs skeptisch, gerät er immer tiefer in den Bann der Erinnerung, während die Schauspielerin Margot die Grenze zwischen damals und heute verschwimmen lässt.
Entstehungsgeschichte
Nicolas Bedos führte Regie bei dem 2019 erschienenen Film. Besetzt sind die Rollen mit Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier und Fanny Ardant. Die Aufstellung deckt beide Ebenen ab — die Gegenwart der Familie und das nachgebaute Vergangene —, was zu einer Erzählung passt, die zwischen diesen Ebenen hin- und herwechselt. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama zugleich: Diese Doppelung ist bei dem Stoff keine Frage der Mischung, sondern der Konstruktion. Die Prämisse — eine Vergangenheit, die sich als Kulisse mieten lässt — erzeugt zwangsläufig komische Situationen, weil alle Beteiligten die Verabredung kennen. Zugleich hängt am selben Aufbau die ernste Frage, was von einer Erinnerung bleibt, wenn man sie betreten kann. Neonlicht, Schlaghosen und Zigarettenrauch sind dabei ausdrücklich als Kulisse markiert.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,4 von 10 beruht auf einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich und liegt spürbar über dem Mittelwert. Für eine tragikomische Anlage, die leicht ins Sentimentale kippen kann, ist das ein deutliches Ergebnis. Sieben Jahre nach dem Erscheinen steht damit ein Film, der die Zeitreise nicht als Technik, sondern als Dienstleistung denkt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Auteuil als Victor Drumond
- Guillaume Canet als Antoine
- Doria Tillier als Margot
- Fanny Ardant als Marianne Drumond
- Pierre Arditi als Pierre
- Denis Podalydès als François
- Michaël Cohen als Maxime Drumond
- Jeanne Arènes als Amélie
- Bertrand Poncet als Adrien
- Bruno Raffaelli als Maurice / Yvon / Hemingway
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Verfügbarkeit
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