Die schreckliche Wahrheit (1937)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leo McCarey |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1937-10-21 |
| Budget | 600.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (369 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jerry und Lucy Warriner gehören zur New Yorker Oberschicht und führen ein Leben voller gesellschaftlicher Termine. Er unternimmt Reisen, die es gar nicht gibt, sie pflegt einen auffallend vertrauten Umgang mit ihrem Gesangslehrer. Jeder verdächtigt den anderen der Untreue, und so beschließen beide einvernehmlich, sich scheiden zu lassen.
Bis die Scheidung rechtskräftig wird, gelingt es den beiden jedoch nicht, einander aus dem Weg zu gehen. Stattdessen setzen sie alles daran, die neuen Liebschaften des anderen zu sabotieren. Jerry nutzt dafür den Hund Mr. Smith, der das Paar einst zusammengeführt hat. Das Tier wurde Lucy zugesprochen, Jerry darf es aber regelmäßig besuchen, und genau diese Besuche setzt er ein, um Dan Leeson zu vergraulen, einen ungehobelten Ölmann aus Oklahoma, der stets seine Mutter mitbringt. Lucy wiederum sorgt bei der Familie der vornehmen Erbin Barbara Vance für einen Skandal, indem sie sich als Jerrys exzentrische Schwester ausgibt, die es gar nicht gibt.
Entstehungsgeschichte
Leo McCarey führte Regie bei dieser Komödie aus dem Jahr 1937. Irene Dunne und Cary Grant stehen an der Spitze der Besetzung, dazu kommen Ralph Bellamy und Alexander D'Arcy.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Liebesfilm ist hier wörtlich zu nehmen: Die Liebesgeschichte beginnt nicht mit dem Kennenlernen, sondern mit ihrem vermeintlichen Ende. Das Paar, das sich trennen will, bleibt der eigentliche Mittelpunkt, und die neuen Partner dienen vor allem als Prüfstein dafür, wie wenig die beiden voneinander lassen können.
Bemerkenswert ist die Rolle der Nebenschauplätze. Ein Hund als Streitobjekt im Sorgerecht, ein Gesangslehrer als Auslöser der Eifersucht, eine erfundene Schwester als Waffe gegen die neue Verbindung: Die Komik entsteht aus Täuschung und Gegentäuschung.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10 spricht für eine solide Wertschätzung. Die Basis dafür ist mit einigen hundert Stimmen allerdings schmal, sodass das Ergebnis eher als Tendenz zu lesen ist denn als breites Urteil.
Zwischen dem Erscheinen und heute liegen 89 Jahre. Im Feld der romantischen Komödie verkörpert der Film einen Erzähltyp, der nicht das Zueinanderfinden, sondern das Wiederfinden in den Mittelpunkt stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Irene Dunne als Lucy Warriner
- Cary Grant als Jerry Warriner
- Ralph Bellamy als Dan Leeson
- Alexander D'Arcy als Armand Duvalle
- Cecil Cunningham als Aunt Patsy
- Molly Lamont als Barbara Vance
- Esther Dale als Mrs. Leeson
- Joyce Compton als Dixie Belle Lee
- Robert Allen als Frank Randall
- Robert Warwick als Mr. Vance
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Verfügbarkeit
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