Die Stadt der verlorenen Kinder (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marc Caro |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-05-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 18.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.738.611 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (1.265 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einer ausrangierten Plattform im Meer haust Krank mit seinen geklonten Brüdern, mit Mademoiselle Bismuth und mit Irvin, einem Gehirn. Krank altert rasend schnell, weil er nicht träumen kann, und dagegen hat er ein Mittel gefunden, das andere teuer zu stehen kommt: Unterstützt von den Zyklopen entführt er Kinder aus der Hafenstadt, um sich ihre Träume einzuverleiben. Als er auch das Baby Denrée verschleppt, machen sich der unglaublich starke One und die neunjährige Miette auf die Suche. Was daraus wird, ist ein utopisch-apokalyptisches Abenteuer jenseits aller Vorstellungskraft.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Marc Caro, das Erscheinungsjahr ist 1995. Ron Perlman, Dominique Pinon, Judith Vittet und Daniel Emilfork bilden die tragende Besetzung. Sehen dürfen den Film Zuschauer ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Science-Fiction und Abenteuer greifen hier so ineinander, dass keines der drei die Führung übernimmt. Das Ergebnis ist eine erfundene Welt, deren Regeln nicht technisch begründet, sondern als gegeben gesetzt werden. Träume sind darin ein Stoff, den man stehlen kann, Altern eine Strafe, Klone eine Selbstverständlichkeit. Auffällig ist die Zusammensetzung der Figuren: ein Kraftmensch und ein neunjähriges Mädchen als Suchende, ein künstlich vervielfältigter Haushalt und ein körperloses Gehirn als Gegenseite. Diese Verteilung von sehr großen und sehr kleinen, sehr starken und sehr schwachen Figuren legt eine bildgetriebene Erzählweise nahe, in der Größenverhältnisse selbst etwas bedeuten. Dass die Entführten Kinder sind, gibt dem Abenteuer zugleich eine dunkle Grundierung, die der Titel offen benennt.
Einordnung & Wirkung
Eine vierstellige Zahl an Stimmen ergibt 7,3 von 10 und damit ein klar positives Urteil im oberen Bereich. Bei einem Werk mit so eigenwilligem Zuschnitt ist ein solcher Schnitt bemerkenswert, weil ausgeprägte Formen sonst oft weit auseinandergehende Wertungen anziehen. 31 Jahre nach dem Erscheinen spricht die stabile Beteiligung dafür, dass der Film über die Jahre hinweg weiter gefunden wird. Innerhalb der Fantasy vertritt er die bildbetonte, weniger auf Erklärung als auf Atmosphäre setzende Richtung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ron Perlman als One
- Dominique Pinon als The Diver / The Clones
- Judith Vittet als Miette
- Daniel Emilfork als Krank
- Jean-Claude Dreyfus als Marcello
- Geneviève Brunet als The Octopus
- Odile Mallet als The Octopus
- Mireille Mossé als Miss Bismuth
- Serge Merlin als Gabriel Marie
- Rufus als Peeler
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Verfügbarkeit
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