Die Tote am See (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pål Øie |
|---|---|
| Genre | Horror, Action, Abenteuer |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-02-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.156.728 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (104 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Team des Fernsehformats „Real TV“ steht kurz vor der Produktion eines neuen Reality-Formats: Kandidaten sollen darin in der Wildnis ums Überleben kämpfen. Bevor es so weit ist, will Produzent Gunnar Konzept und Crew selbst auf die Probe stellen. Er führt die Gruppe zu einer abgelegenen Hütte tief in einem dunklen, unwegsamen Wald, an einem See, wo er als Kind seine Sommer verbrachte. Ein Wochenende lang sollen sich alle von dem ernähren, was die Natur hergibt. Was als Testlauf beginnt, kippt schnell in etwas Unvorhergesehenes. Die Situation eskaliert, gegenseitige Vorwürfe und Misstrauen greifen um sich, bis die Gruppe in eine Lage gerät, aus der es kein einfaches Entkommen mehr zu geben scheint.
Entstehungsgeschichte
„Die Tote am See“ (Originaltitel „Dark Woods“) entstand 2003 unter der Regie von Pål Øie. In den Hauptrollen sind Bjørn Floberg, Kristoffer Joner, Eva Röse und Sampda Sharma zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Action und Abenteuer verweist auf eine Erzählung, die sich nicht auf reine Schockmomente verlässt, sondern das Geschehen aus einer konkreten Ausgangssituation entwickelt: einer Fernsehcrew, die ihr eigenes Überlebensformat testet und dabei selbst zu Betroffenen wird. Die Rahmenhandlung um ein Reality-TV-Projekt gibt der Geschichte eine mediale Ebene, die klassische Waldhorror-Motive mit dem Element der Selbstbeobachtung verbindet. Dass die Gruppe aus Fernsehschaffenden statt aus klassischen Abenteurern besteht, verschiebt den Fokus von reiner Überlebensaction hin zu zwischenmenschlichem Misstrauen, das sich unter Druck entlädt. Die Abgeschiedenheit des Schauplatzes – ein Wald fernab jeder Zivilisation – bildet dabei den Nährboden für die schrittweise Eskalation.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2003 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in eine frühe Phase skandinavischer Genreproduktionen einordnet, die Horror mit Abenteuer- und Actionelementen mischten. Innerhalb dieses Genrefelds bleibt er ein Beispiel für die Verbindung von Wildnis-Setting und medienreflexiver Rahmenhandlung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bjørn Floberg als Gunnar
- Kristoffer Joner als Lasse
- Eva Röse als Elin
- Sampda Sharma als Sara
- Marko Iversen Kanic als Per
- Simon Norrthon als Tyskeren
- Ivar Nørve als Politimann
- Torstein Løning als Grindåpneren
- Cecilie De Lange als Tyskerens kone
- Bjørn Jenseg als Gunnars bestefar (voice)
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Verfügbarkeit
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