Die Überglücklichen (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paolo Virzì |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (911 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Beatrice gibt sich als Gräfin aus, redet ohne Unterlass, verfügt angeblich über ein Milliardenvermögen und ist überzeugt, mit den Mächtigen dieser Welt auf vertrautem Fuß zu stehen. Donatella ist jünger, tätowiert, still und von einer Aura des Geheimnisses umgeben. Die beiden Frauen sind in derselben psychiatrischen Einrichtung untergebracht und stehen dort unter behördlicher Aufsicht.
Aus dieser Nachbarschaft entsteht eine unwahrscheinliche Freundschaft. Gemeinsam entziehen sie sich den Zwängen der Behandlung und brechen auf, um Vergnügen und Zuneigung zu suchen. Was sie draußen vorfinden, ist eine Umkehrung: Die Welt der sogenannten Gesunden erscheint als das eigentliche Irrenhaus unter freiem Himmel.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2016 und läuft international unter dem Titel „Like Crazy". Die Regie übernahm Paolo Virzì. Getragen wird die Geschichte von Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti, Valentina Carnelutti und Tommaso Ragno. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass Drama an erster und Komödie an zweiter Stelle steht, passt zur Anlage. Der Stoff berührt psychische Erkrankung und Unterbringung, also einen Bereich, in dem Komik schnell verletzend wird. Die Konstruktion umgeht das, indem sie zwei sehr unterschiedlich angelegte Figuren aufeinandertreffen lässt: die Überschwängliche und die Verschlossene. Aus diesem Gefälle entsteht der komische Anteil, während der dramatische darin liegt, dass beide Frauen unter Auflagen leben, die sie nicht selbst gewählt haben. Die Ausreißergeschichte gibt der Erzählung Bewegung, ohne dass die Rückkehr in die Einrichtung je aus dem Blick geriete. Dass die Geschichte die Verhältnisse umdreht und die Welt draußen als das größere Durcheinander zeigt, ist weniger Pointe als Blickrichtung: Der Maßstab für Normalität wird der Erzählung selbst überlassen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,4 von 10, gebildet aus einigen hundert Stimmen. Das ist ein zustimmender Wert auf schmaler Grundlage, wie er für Arbeiten außerhalb des großen Verleihbetriebs typisch ist. Zehn Jahre nach dem Erscheinen steht der Film als Beispiel dafür, dass sich das Thema Psychiatrie auch jenseits reiner Betroffenheitserzählung behandeln lässt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Valeria Bruni Tedeschi als Beatrice Morandini Valdirana
- Micaela Ramazzotti als Donatella Morelli
- Valentina Carnelutti als Dott.ssa Fiamma Zappa
- Tommaso Ragno als Dott. Giorgio Lorenzini
- Sergio Albelli als Torrigiani, dei servizi sociali
- Luisanna Pandolfi als Luisanna, la caposala
- Francesco Lagi als Psicologo Francesco
- Giada Parlanti als Psicologa riabilitatrice
- Paolo Vivaldi als Infermiere Basola
- Alice Terranova als Infermiera
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Verfügbarkeit
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