Die unbarmherzigen Schwestern (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Mullan |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-08-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.107.578 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (491 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Irland, Grafschaft Dublin, 1964. Auf einer Hochzeit wird Margaret von ihrem Cousin vergewaltigt. Die Schande fällt nicht auf den Täter, sondern auf die ganze Familie, und schon am frühen Morgen steht der Gemeindepfarrer vor der Tür, um das Mädchen abzuholen.
Bernadette lebt in einem Waisenhaus. Je älter und hübscher sie wird, desto mehr zieht sie die Blicke der jungen Männer aus der Nachbarschaft auf sich. Die Leitung des Heims sieht darin ein Wesen, das zum Schlimmsten bestimmt ist, und übergibt sie der einzigen Einrichtung, die sie angeblich auf dem rechten Weg halten kann.
Rose ist unverheiratet und hat gerade einen kleinen Jungen zur Welt gebracht. Man trennt sie von ihrem Kind und bringt sie in das Kloster der Schwestern von Maria Magdalena. Dort treffen die drei jungen Frauen auf Schwester Bridget, die das Haus führt und ihnen erklärt, wie sie durch Gebet und Arbeit ihre Sünden büßen und ihre Seelen retten sollen.
Entstehungsgeschichte
Peter Mullan inszenierte den Film, der 2002 herauskam und im englischen Original „The Magdalene Sisters“ heißt. Anne-Marie Duff, Nora-Jane Noone, Dorothy Duffy und Geraldine McEwan bilden die Besetzung. Drei Darstellerinnen für drei Schicksale, eine vierte für die Gegenseite. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie bestimmen den Film, und die wahre Begebenheit, auf der er beruht, verankert die Geschichte in der Wirklichkeit. Die Erzählung setzt nicht bei einer Heldin an, sondern bei drei Frauen, deren Wege aus verschiedenen Richtungen an denselben Ort führen. Ihre angeblichen Vergehen: ein Verbrechen, das an ihr begangen wurde, ein Aussehen, das andere reizt, ein Kind ohne Trauschein. Diese Konstruktion lenkt den Blick weniger auf individuelle Schuld als auf ein System, das Frauen einsperrt und Buße von ihnen verlangt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten steht der Film deutlich über dem Mittelfeld, gestützt auf einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber nicht zu vernachlässigende Basis. 24 Jahre nach dem Erscheinen bleibt er ein historisches Drama über ein Thema, das im deutschen Titel selbst schon steckt: die Unbarmherzigkeit einer Institution, die sich auf Barmherzigkeit beruft. Im Genre steht er für Geschichte, die über einzelne Lebensläufe erzählt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anne-Marie Duff als Margaret
- Nora-Jane Noone als Bernadette
- Dorothy Duffy als Rose
- Geraldine McEwan als Sister Bridget
- Eileen Walsh als Crispina
- Mary Murray als Una
- Eamonn Owens als Eamonn
- Britta Smith als Katy
- Peter Mullan als Mr O'Connor
- Eithne McGuinness als Sister Clementine
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Verfügbarkeit
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