Die unglaubliche Reise (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fletcher Markle |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Familie |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-11-20 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (123 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Familie Hunter besitzt drei Haustiere, die sich in enger Freundschaft verbunden haben: die Bullterrierhündin Bodga, den Labrador Retriever Luath und den Siamkater Tao. Als Professor James Hunter für einige Monate zu Gastvorlesungen an eine europäische Universität reist, geben die Hunters ihre Tiere vorübergehend in die Obhut von John Longridge, dem Patenonkel der Tochter Elizabeth, der auf einer Farm in Kanada lebt. Kaum verlässt Longridge das Anwesen für ein paar Tage zur Jagd, fasst das Trio, von Heimweh getrieben, einen Entschluss: Es macht sich auf den Weg zurück in die eigene Heimat. Die Route führt mehrere hundert Kilometer quer durch die kanadischen Wälder nach Westen. Für Tiere, die als Haustiere weder das Verteidigen gegen Angreifer noch das eigenständige Aufspüren von Nahrung gelernt haben, wird dieser Weg zu einer Kette von Gefahren, denen sie sich stellen müssen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1963 unter der Regie von Fletcher Markle. In den Rollen der menschlichen Figuren sind Émile Genest, John Drainie, Sandra Scott und Jan Rubeš zu sehen. Eine Altersfreigabe ab null Jahren weist den Film als für jedes Publikum zugänglich aus.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer und Familienfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt menschlicher Protagonisten stehen drei Tiere im Zentrum, deren Reise durch die Wildnis sowohl spannende Gefahrenmomente als auch eine Erzählung über Zusammenhalt und Zugehörigkeit bietet. Dass die Handlung ausschließlich aus der Perspektive der Tiere entwickelt wird, während die menschlichen Figuren nur den Rahmen bilden, verweist auf einen Ansatz, der junge wie erwachsene Zuschauer gleichermaßen ansprechen soll, ohne auf komplexe Nebenhandlungen zu setzen. Die geografische Distanz, die die Tiere überwinden müssen, macht die Wildnis selbst zu einer erzählerischen Konstante.
Einordnung & Wirkung
Über sechs Jahrzehnte nach der Entstehung liegt der Film mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 von 10 im mittleren Bereich, wobei die Bewertungsbasis mit gut hundert abgegebenen Stimmen vergleichsweise schmal bleibt und daher nur begrenzt Aussagekraft besitzt. Innerhalb des Abenteuer- und Familienfilmgenres steht das Werk mit seiner tierzentrierten Reiseerzählung für einen zurückhaltenden, auf einfache Emotionen und Naturschauplätze setzenden Erzählansatz, der sich deutlich von actionbetonteren Vertretern des Genres unterscheidet.
Bilder





Besetzung & Stab
- Émile Genest als John Longridge
- John Drainie als Professor Jim Hunter
- Sandra Scott als Mrs. Hunter
- Jan Rubeš als Carl Nurmi
- Tommy Tweed als The Hermit
- Syme Jago als Helvi Numi
- Marion Finlayson als Elizabeth Hunter
- Ronald Cohoon als Peter Hunter
- Robert Christie als James MacKenzie
- Beth Lockerbie als Nell MacKenzie
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