Die verrücktesten 90 Minuten vor Christi Geburt (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Yanne |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-10-06 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6 (207 Stimmen) |
Worum es geht
Julius Cäsar verbringt ausgedehnte Ferien in einer römischen Kolonie im Norden Afrikas, während in Rom ein Arbeiteraufstand ausbricht. Der Mechaniker Ben-Hur macht sich kurzerhand selbst zum Gewerkschaftsführer und gerät bei einer öffentlichen Demonstration in Haft. Der Gouverneur stellt ihn vor eine Wahl: ein unrühmliches Ende in der Arena oder die Teilnahme an einer Verschwörung, die auf die Ermordung Cäsars zielt. Wie sich Ben-Hur entscheidet und was daraus wird, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 1982 unter der Regie von Jean Yanne, der auch selbst vor der Kamera steht. Neben ihm sind Coluche, Michel Serrault und Françoise Fabian besetzt. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon der Titel spielt mit einem Gegensatz zwischen historischem Setting und moderner Begrifflichkeit: Gewerkschaftsführer, Streik und Arbeiterversammlung treffen auf römische Statthalter und Antike-Kulisse. Diese Reibung zwischen Zeitebenen ist erkennbar das zentrale komödiantische Prinzip des Films, nicht historische Genauigkeit. Auch die Namensgebung der Figur Ben-Hur setzt einen bewusst überzeichneten, parodistischen Ton, der die Ausgangslage – Aufstand, Verhaftung, erpresste Mitwirkung an einem Mordkomplott – ins Groteske zieht. Die Besetzung mit Coluche und Michel Serrault, beide bekannt für komödiantisches Spiel, unterstreicht die Anlage als Farce, die politische Motive wie Klassenkonflikt und Machtmissbrauch nur als Vorwand für absurde Situationskomik nutzt, statt sie ernsthaft zu verhandeln.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als Titel mit begrenzter, aber vorhandener Resonanz beschreiben – ein Ergebnis, das für eine Komödie im Mittelfeld liegt, ohne besonders herausragend oder auffällig schwach bewertet zu sein. Seit dem Erscheinungsjahr 1982 sind mittlerweile über vier Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als Werk seiner Entstehungszeit ausweist, mit einem Humor, der stark auf die damalige Star-Konstellation von Coluche und Serrault setzte. Innerhalb der Komödienlandschaft positioniert er sich als Antike-Parodie, die politische Themen komödiantisch verfremdet, ohne dabei einer breiteren Bewertungsbasis zu bedürfen, um seine grundsätzliche Anlage erkennbar zu machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Coluche als Ben-Hur Marcel / Aminemephet
- Michel Serrault als Jules César
- Jean Yanne als Paulus
- Françoise Fabian als Laetitia
- Michel Auclair als Consul Demetrius
- Mimi Coutelier als Cléopâtre
- Darry Cowl als Faucuius
- Paul Préboist als Lion keeper
- Daniel Emilfork als Tatouius
- André Pousse als Centurion
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Verfügbarkeit
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