Die Weite der Nacht (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Patterson |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-06-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.239 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Abend im US-Bundesstaat New Mexico, in den 1950er Jahren: Fast die ganze Kleinstadt Cayuga sitzt beim Basketballspiel der Highschool, und genau deshalb ist es anderswo still. Die junge Telefonistin Fay Crocker vermittelt Gespräche, der charismatische Radio-DJ Everett steht am Mikrofon, und beide stoßen an diesem Abend auf dasselbe: eine seltsame Tonfrequenz, deren Ursprung sich nicht bestimmen lässt. Verblüffend und rätselhaft zugleich, und möglicherweise mit nachhaltigen Folgen für den Ort und für das, was danach kommt. Wer oder was dahintersteckt, wollen die beiden herausfinden. Sie folgen einer Spur aus Hinweisen, verlassen dabei vertrautes Gebiet und merken bald, dass die Suche gefährlich wird. Wohin die Jagd ins Ungewisse führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den Film Andrew Patterson, herausgekommen ist er 2019. Sierra McCormick und Jake Horowitz tragen ihn als Fay und Everett; Bruce Davis und Gail Cronauer vervollständigen eine Besetzung, die mit vier Namen auskommt. Freigegeben ist das Ganze ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Vier Genres treffen hier zusammen: Drama, Mystery, Science Fiction und Thriller. Der Ausgangspunkt ist dabei kein Raumschiff, sondern ein Arbeitsplatz, eine Vermittlungsstelle und ein Mikrofon. Das Phantastische dringt über Töne ein, nicht über Bilder, und die Spannung entsteht aus dem Zuhören. Dass ein Basketballspiel den Ort leerräumt, ist erzählerisch ein Kunstgriff: Es schafft die Abwesenheit von Zeugen, die eine solche Entdeckung erst unheimlich macht. Und dass beide Hauptfiguren beruflich mit Signalen und Stimmen umgehen, verknüpft ihre Alltagsroutine unmittelbar mit dem Rätsel.
Einordnung & Wirkung
Bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen steht die Durchschnittsbewertung bei 6,6 von 10. Das ist ein solider Wert bei überschaubarer Beteiligung, genug für ein Bild, zu wenig für einen breiten Befund. Sieben Jahre nach dem Erscheinen liegt der Film noch nicht weit genug zurück, um selbst als Rückblick gelesen zu werden; seine Kulisse verschafft ihm eine Distanz, die mit dem Alter des Films nichts zu tun hat. Innerhalb der Science Fiction bleibt er ein leiser Vertreter, einer, der mit Frequenzen arbeitet statt mit Aufwand.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sierra McCormick als Fay Crocker
- Jake Horowitz als Everett
- Bruce Davis als Billy (voice)
- Gail Cronauer als Mabel Blanche
- Cheyenne Barton als Bertsie
- Mark Banik als Gerald
- Gregory Peyton als Benny Wade
- Adam Dietrich als Rodkey Oliver
- Mallorie Rodak als Susan Oliver
- Mollie Milligan als Marjorie Seward
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