Die Zeitungsjungen (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kenny Ortega |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-04-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.819.485 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (309 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
New York City im Jahr 1899: Die Zeitungen der großen Verleger Joseph Pulitzer und William Randolph Hearst werden auf den Straßen von Waisen und Ausreißern verkauft. Einer dieser Jungen ist Jack Kelly. Er hat das Leben auf der Straße mit all seinen Entbehrungen gründlich satt und will der Armut endlich entkommen.
Doch zuerst stellt sich ihm ein mächtiger Gegner in den Weg. Pulitzer plant, den ohnehin kargen Lohn der Zeitungsjungen weiter zu kürzen, obwohl sie schon jetzt kaum genug zum Überleben haben. Jack erkennt, dass er handeln muss, und organisiert einen Streik. Damit gewinnt er die Sympathie der Öffentlichkeit, aber ob die Jungen sich gegen den Druck von oben behaupten können, ist noch lange nicht entschieden.
Entstehungsgeschichte
Kenny Ortega hat den Film 1992 in Szene gesetzt. Christian Bale spielt Jack Kelly, Robert Duvall verkörpert den Verleger Pulitzer. Außerdem gehören Bill Pullman und Ann-Margret zur Besetzung. So sind beide Seiten des Konflikts, der Anführer der Zeitungsjungen und der Verleger, prominent besetzt.
Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben, was zu einer Geschichte passt, die jugendliche Figuren in den Mittelpunkt stellt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Historie und geht auf wahre Begebenheiten zurück. Die historischen Verleger sind keine Nebensache, sondern das Gegenüber, an dem sich der Konflikt entzündet.
Die Anlage ist die eines klassischen Kampfes zwischen Machtlosen und Mächtigen. Auf der einen Seite stehen Kinder und Jugendliche ohne Familie und ohne Rückhalt, auf der anderen einflussreiche Männer, die über ihr Einkommen bestimmen. Dass die Jungen sich organisieren, verschiebt die Kräfteverhältnisse: Aus einzelnen Straßenverkäufern wird eine Gruppe, die gemeinsam Forderungen stellt. Jack Kelly verbindet dabei zwei Motive, den persönlichen Wunsch nach einem besseren Leben und die Verantwortung für die anderen. Der Streik wird so zur Probe, ob sich beides vereinbaren lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten und einigen hundert Stimmen erreicht der Film ein ordentliches Ergebnis im oberen Mittelfeld.
Das Erscheinen liegt 34 Jahre zurück. Innerhalb der historischen Dramen gehört der Titel zu den Filmen, die ein Stück Sozialgeschichte aus der Sicht von Kindern erzählen und den Kampf um faire Bezahlung in den Mittelpunkt rücken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christian Bale als Jack 'Cowboy' Kelly
- Bill Pullman als Bryan Denton
- Ann-Margret als Medda Larkson
- Robert Duvall als Joseph Pulitzer
- David Moscow als David Jacobs
- Luke Edwards als Les Jacobs
- Max Casella als Racetrack Higgins
- Gabriel Damon als Spot Conlon
- Marty Belafsky als Crutchy
- Aaron Lohr als Mush
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Verfügbarkeit
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