Distant Voices, Still Lives (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Davies |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-11-16 |
| Einspielergebnis | 771.745 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Hochzeit bringt die Familie zusammen: Maisie und Tony, dazu ihre Mutter, feiern, dass Eileen heiratet. Es ist ein Fest, wie es scheint, freudig und unbeschwert. Doch der Film lässt die Gegenwart immer wieder in die Vergangenheit zurückgleiten, und aus diesen Rückblenden setzt sich ein anderes Bild zusammen. Der Vater war der Mutter gegenüber gewalttätig, und die Kinder trugen aus dieser Zeit tiefe emotionale Wunden davon. Als Erwachsene suchen sie nach Zuneigung, die ihnen in der Kindheit verwehrt blieb. Zwischen Feiergesang und stillen Erinnerungen entsteht so ein Familienporträt, das Nähe und Verletzung gleichzeitig zeigt.
Entstehungsgeschichte
Terence Davies führte bei diesem 1988 entstandenen Drama Regie, das Elemente eines Musikfilms in sich trägt. In den Hauptrollen sind Freda Dowie, Pete Postlethwaite, Angela Walsh und Lorraine Ashbourne zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Musik ist hier kein schmückendes Beiwerk, sondern Teil der Erzählweise selbst: Gesang und gemeinsames Singen markieren die Momente, in denen die Familie zusammenfindet, während die Gewalt der Vergangenheit wortkarger, fast stumm erzählt wird. Die Struktur aus Gegenwart und Rückblende erlaubt es, Freude und Trauma nebeneinanderzustellen, ohne sie gegeneinander auszuspielen. Die Besetzung mit vier klar profilierten Rollen – Mutter, Geschwister – deutet auf eine kammerspielartige Anlage hin, in der die Familie selbst im Zentrum steht und nicht ein äußerer Konflikt. Die Wahl, die Geschichte über Erinnerungsfragmente statt chronologisch zu erzählen, verweist auf einen bewussten Verzicht auf einfache Auflösung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Anzahl an Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breiten Echo. Seit seiner Entstehung 1988 sind mittlerweile 37 Jahre vergangen, was ihn deutlich von aktuellen Produktionen im selben Genre abhebt. Innerhalb der Schnittmenge von Drama und Musik nimmt er eine eigene Stellung ein, da er familiäre Gewalt und Zusammenhalt nicht gegeneinander, sondern ineinander verschränkt erzählt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Freda Dowie als Mother
- Pete Postlethwaite als Father
- Angela Walsh als Eileen
- Lorraine Ashbourne als Maisie
- Dean Williams als Tony
- Sally Davies als Eileen as a child
- Susan Flanagan als Maisie as a child
- Nathan Walsh als Tony as a child
- Michael Starke als Dave
- Debi Jones als Micky
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Verfügbarkeit
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