Divaldo: O Mensageiro da Paz (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clovis Mello |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-09-12 |
| TMDB-Bewertung | 8,8 (158 Stimmen) |
Worum es geht
Schon als Vierjähriger nimmt Divaldo Dinge wahr, die andere nicht sehen. Aufgewachsen in Feira de Santana im Landesinneren Bahias, macht ihn seine Mediumschaft zum Außenseiter: Andere Kinder meiden ihn, sein Vater begegnet ihm mit Ablehnung. Erst mit siebzehn Jahren erkennt Divaldo, dass es keinen Sinn hat, seine Gabe zu verleugnen. Mit dem Rückhalt seiner Mutter beginnt er, sich mit dem Spiritismus auseinanderzusetzen, und zieht nach Salvador, um die Lehre zu studieren. Dort ist es seine geistige Führerin Joanna de Ângelis, die ihn durch Heimweh und die Einsamkeit der fremden Großstadt begleitet, bis er seine Aufgabe annimmt. Aus dem sonderbaren Jungen aus Feira de Santana wird im Lauf der Jahre eine Figur von großer Bedeutung, die ihr persönliches Leben der Wohltätigkeit unterordnet.
Entstehungsgeschichte
Der brasilianische Spielfilm entstand 2019 unter der Regie von Clovis Mello. Zu sehen sind Bruno Garcia, Regiane Alves, Marcos Veras und Guilherme Lobo. Der Film erzählt als Drama eine Lebensetappe von Kindheit bis zur Findung einer Berufung.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf comichafte Übertreibung des Übersinnlichen und behandelt die Mediumschaft der Hauptfigur als ernstes, konfliktreiches Thema: Ablehnung durch den Vater, Spott durch Gleichaltrige, das Ringen um die eigene Identität. Die Erzählung folgt einem klassischen Entwicklungsbogen – von der verstörten Kindheit über die Ankunft in der fremden Stadt bis zur bewussten Hinwendung zu einem Leben im Dienst anderer. Dass eine spirituelle Lehrfigur als Wegbegleiterin auftritt, verankert den Stoff eng in der Gedankenwelt des Spiritismus, ohne dass der Film dies als reine Genreübung inszeniert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein kleines, aber sehr wohlwollendes Publikum. Seit der Veröffentlichung 2019 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich daran laut den vorliegenden Bewertungen viel geändert hätte. Innerhalb des biografisch geprägten Dramas nimmt der Film mit seinem Fokus auf Mediumschaft und Spiritismus ein Thema auf, das im Genre eher selten so direkt im Zentrum steht.
Bilder


Besetzung & Stab
- Bruno Garcia als Divaldo Franco
- Regiane Alves als Joanna de Angelis
- Marcos Veras als Obsessor
- Ghilherme Lobo als Divaldo Franco - Jovem
- Laila Garin als Mãe de Divaldo
- Caco Monteiro
- Ana Cecília Costa
- Osvaldo Mil
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