Doctor Who: Der Tag des Doktors (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nick Hurran |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-11-23 |
| Einspielergebnis | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (789 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2013 erwacht in der Londoner National Gallery etwas Fürchterliches. Im Jahr 1562 ist im elizabethanischen England ein mörderischer Plot in Gang. Und irgendwo im All nähert sich ein uralter Krieg seinem zerstörerischen Ende. Mittendrin steht der Doctor, und zwar gleich in drei Versionen: Der optisch jüngste, in Wirklichkeit aber älteste wird im heutigen England um Hilfe gerufen und trifft kurz darauf auf sein vorheriges Ich, das gerade mit Elizabeth I. anbandelt. Ausgelöst wird das Aufeinandertreffen von einer früheren Inkarnation, die der Doctor aus gutem Grund verdrängt hat — denn diese steht auf dem Höhepunkt des Kriegs zwischen Timelords und Daleks vor ihrer schwersten Entscheidung.
Entstehungsgeschichte
Nick Hurran führte Regie; erschienen ist der Titel 2013. Matt Smith, David Tennant, John Hurt und Jenna Coleman bilden die Besetzung, und diese Aufstellung erklärt sich unmittelbar aus der Anlage: Wenn dieselbe Figur in mehreren Ausprägungen zugleich auftritt, braucht es für jede eine eigene Darstellung.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Science-Fiction und Abenteuer, es geht um Zeitreise, Zeitmaschine, Außerirdische und Krieg, und er ist als TV-Sondersendung angelegt. Letzteres erklärt den Zuschnitt: Ein Sonderformat kann Handlungsstränge zusammenführen, die im gewöhnlichen Ablauf getrennt bleiben. Die Zeitreise ist hier nicht bloß Transportmittel, sondern das strukturelle Prinzip — drei Epochen laufen parallel, und ihre Verbindung ist der eigentliche Gegenstand. Dass eine verdrängte Inkarnation den Anstoß gibt, verschiebt den Schwerpunkt zudem vom Abenteuer zur Schuldfrage. Die Gemäldegalerie als Ausgangspunkt fügt sich in dieses Muster: Ein Ort, an dem Vergangenes aufbewahrt wird, ist der passende Anlass für eine Geschichte über Verdrängtes.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 8,2 von 10 ist hoch, beruht allerdings auf einer schmalen Basis im dreistelligen Bereich, wie sie für Sonderformate mit festem Publikum typisch ist. Hohe Werte bei wenigen Stimmen sagen in solchen Fällen mehr über die Bindung der Zusehenden als über die Breite der Wahrnehmung. 13 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Titel ein Beispiel dafür, wie Science-Fiction im Fernsehformat mehrere Zeitebenen in einem Stück verhandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matt Smith als The Doctor (11)
- David Tennant als The Doctor (10)
- John Hurt als The War Doctor
- Jenna Coleman als Clara Oswald
- Billie Piper als The Moment
- William Hartnell als The Doctor (1) (archive footage)
- Patrick Troughton als The Doctor (2) (archive footage)
- Jon Pertwee als The Doctor (3) (archive footage)
- Tom Baker als The Doctor (4)/ The Curator
- Peter Davison als The Doctor (5) (archive footage)
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Verfügbarkeit
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