Dom zły (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wojtek Smarzowski |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Historie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-11-27 |
| Budget | 1.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (113 Stimmen) |
Worum es geht
Polen, 1978: Der Zootechniker Edward Srodon hält auf dem abgelegenen Hof der Familie Dziabas in den Bieszczady-Bergen an – ein scheinbar zufälliger Zwischenstopp, der schwere Folgen nach sich zieht. Der Film springt vier Jahre weiter, in den Winter 1982, während des Kriegsrechts in Polen. Eine Ermittlungseinheit der Volksmilizei rekonstruiert den Tatort jenes mehrfachen Tötungsdelikts von 1978 und versucht, den Fall um den Zootechniker aufzuklären. Zwischen den beiden Zeitebenen entsteht ein Bild aus Verdrängung, Zwang und staatlicher Kontrolle, das offenlässt, wie viel von der Wahrheit tatsächlich rekonstruierbar ist. Wie die Ereignisse am Ende gedeutet werden, bleibt an dieser Stelle unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Wojtek Smarzowski bei diesem 2009 entstandenen Film. In den Hauptrollen sind Arkadiusz Jakubik, Marian Dziędziel, Bartłomiej Topa und Katarzyna Cynke zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Krimi und historischem Setting verortet die Geschichte bewusst in einer konkreten politischen Realität: der Zeit des Kriegsrechts in Polen Anfang der 1980er Jahre. Die Erzählung verschränkt zwei Zeitebenen – das Geschehen von 1978 und die Ermittlung von 1982 – und macht damit die Rekonstruktion selbst zum Thema, nicht nur die Tat. Dass die Untersuchung von der Volksmiliz geführt wird, rückt zusätzlich die Frage in den Vordergrund, wessen Interessen eine solche Aufklärung eigentlich dient. Die abgelegene Berglandschaft als Schauplatz verstärkt den Eindruck von Isolation und Ausgeliefertsein, der schon in der Ausgangssituation angelegt ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren bis gehobenen Bereich dessen, was für historisch verankerte Kriminalstoffe aus dieser Zeit üblich ist. Der Abstand zum Erscheinungsjahr 2009 beträgt inzwischen 16 Jahre, was den Titel im Vergleich zu aktuelleren Genrebeiträgen als einen bereits etablierten, aber nicht übermäßig breit diskutierten Vertreter des historisch grundierten Kriminalfilms erscheinen lässt. Innerhalb der Schnittmenge von Thriller, Krimi und Historie bietet die Doppelstruktur aus Tat und späterer Rekonstruktion einen Ansatz, der über die reine Fallauflösung hinausgeht.
Bilder






Besetzung & Stab
- Arkadiusz Jakubik als Edward Środoń
- Marian Dziędziel als Zdzisław Dziabas
- Bartłomiej Topa als Mróz
- Katarzyna Cynke als Maria Lisowska / Grażyna Środoniowa
- Robert Wabich als Lisowski
- Robert Więckiewicz als Prokurator Tomala
- Krzysztof Czeczot als Banaś
- Eryk Lubos als Petrycki
- Lech Dyblik als Zajdel
- Marcin Juchniewicz als Woznak
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Verfügbarkeit
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