Dr. Who: Die Invasion der Daleks auf der Erde 2150 n. Chr. (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gordon Flemyng |
|---|---|
| Genre | Familie, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-08-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Einbruch in London bringt den Polizisten Tom Campbell in eine Situation, die er nicht kommen sieht: Auf der Flucht landet er ausgerechnet in der TARDIS, jener Zeit- und Raummaschine, die Dr. Who erbaut hat. Gemeinsam mit dem Erfinder, dessen Tochter und dessen Enkelin reist er weiter, als geplant war, und die Gruppe kommt im Jahr 2150 an. Das London, das sie vorfinden, ist keine Stadt mehr, sondern eine Trümmerlandschaft, und auch der Rest der Welt liegt in Schutt und Asche. Überlebende, auf die die Reisenden treffen, berichten von einer außerirdischen Rasse, den Daleks, die die Erde unterworfen haben. Deren Plan geht weit über die Besetzung hinaus: Sie wollen den gesamten Planeten in Richtung ihrer eigenen Heimatwelt verschieben, um ihn dort seiner Rohstoffe zu berauben. Dr. Who übernimmt daraufhin die Führung eines Widerstands, der diesen Plan durchkreuzen soll.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von Gordon Flemyng. In den Hauptrollen sind Peter Cushing, Bernard Cribbins, Ray Brooks und Andrew Keir zu sehen. Freigegeben ist der Titel ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Familienunterhaltung, Science Fiction und Abenteuer zeigt, dass hier keine düstere Dystopie im engeren Sinn angelegt ist, sondern ein zugänglicher Stoff für ein breites Publikum, auch wenn das Szenario einer verwüsteten Erde durchaus Ernst transportiert. Das Motiv der Zeitreise ist zentral: Es liefert nicht nur den Auslöser für die Handlung, sondern auch die Verschiebung der Perspektive – eine Gegenwartsfigur wie Tom Campbell wird unfreiwillig in eine ferne, zerstörte Zukunft katapultiert und muss sich dort zurechtfinden. Die Anlage der Geschichte, mit einer eroberten Erde und einem organisierten Widerstand, folgt einem klassischen Invasionsmuster, das sich auf den Kern konzentriert: Bedrohung, Erkundung, Gegenwehr.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Titel als solide, aber nicht überragend aufgenommen einordnen. Seit der Entstehung 1966 sind fast sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als frühes Beispiel eines Science-Fiction-Abenteuers mit Zeitreise-Motiv ausweist, entstanden in einer Phase, in der solche Stoffe noch stark auf ein familientaugliches Erzählen setzten statt auf komplexe Weltentwürfe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Cushing als Doctor Who
- Bernard Cribbins als Tom Campbell
- Ray Brooks als David
- Andrew Keir als Wyler
- Roberta Tovey als Susan
- Jill Curzon als Louise
- Godfrey Quigley als Dortmun
- Roger Avon als Wells
- Keith Marsh als Conway
- Philip Madoc als Brockley
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Verfügbarkeit
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