Echte Frauen haben Kurven (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patricia Cardoso |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-10-18 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (105 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ana hat gerade ihren Schulabschluss mit Bestnoten hinter sich gebracht, die Universität Columbia scheint greifbar nah. Doch der Sprung aus dem Osten von Los Angeles hinaus in ein anderes Leben lässt sich nicht einfach beschließen. Ihr Vater würde sie gerne unterstützen, fürchtet aber, den Zusammenhalt der Familie zu gefährden. Ihre Mutter hält Studieren für Luxus und findet, es sei Zeit, Geld zu verdienen. Zwischen eigenem Ehrgeiz und familiärer Pflicht verbringt Ana den Sommer in der Nähfabrik ihrer Schwester, wo für wenig Lohn Kleider für ein Publikum genäht werden, das sich diese Roben selbst nie leisten müssten – Kleider, die so unerreichbar wirken wie Anas eigene Pläne.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2002 unter der Regie von Patricia Cardoso. Vor der Kamera stehen America Ferrera, Lupe Ontiveros, Ingrid Oliu und George López. Es handelt sich um eine Komödie mit dramatischen Untertönen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama spiegelt sich direkt in der Anlage der Geschichte: Der familiäre Konflikt zwischen Mutter und Tochter, zwischen Pflicht und Ambition, wird nicht nur ernst, sondern auch mit komödiantischer Leichtigkeit erzählt. Die Handlung spielt fast vollständig zwischen zwei Schauplätzen – dem Elternhaus und der Nähfabrik – und verdichtet damit den Konflikt auf engstem Raum. Dass die Arbeiterinnen Kleidung fertigen, die sie sich selbst nicht leisten könnten, wird zum stillen Kommentar auf Anas eigene Situation: Auch ihr Zugang zu Bildung und Zukunft liegt in Reichweite und bleibt zugleich unerreichbar, solange familiäre Erwartungen dazwischenstehen. Die Besetzung mit López und Ontiveros neben der jungen Ferrera setzt zudem auf einen Generationenkontrast, der die Spannung zwischen Elternhaus und eigenem Weg zusätzlich trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film nicht als breiter Publikumserfolg lesen, wohl aber als Titel, der ein kleineres, aber beständiges Interesse gefunden hat. Seit der Entstehung 2002 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, und die Mischung aus familiärem Drama und komödiantischen Elementen bleibt innerhalb des Genres eine eher leise, auf Beziehungen fokussierte Erzählweise statt eine auf große Pointen angelegte Komödie.
Bilder








Besetzung & Stab
- America Ferrera als Ana Garcia
- Lupe Ontiveros als Carmen Garcia
- Ingrid Oliu als Estela Garcia
- George López als Mr. Guzman
- Brian Sites als Jimmy
- Soledad St. Hilaire als Pancha
- Lourdes Perez Nido als Rosali
- Jorge Cervera Jr. als Raúl
- Felipe de Alba als Grandfather
- José Gerardo Zamora Jr. als Juan José
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Verfügbarkeit
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