Egon Schiele - Tod und Mädchen (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dieter Berner |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts: Egon Schiele gilt als einer der aufsehenerregendsten Künstler seiner Zeit. Sein Leben und Schaffen sind geprägt von den Frauen, die ihn umgeben, und von einer Epoche, die spürbar ihrem Ende entgegengeht. Zwei Frauen hinterlassen bei ihm besonders tiefe Spuren: seine Schwester Gerti und die siebzehnjährige Wally, vielleicht seine einzige wirkliche Liebe, die er in dem Gemälde „Tod und Mädchen“ verewigt. Schieles radikale Bilder schockieren die Wiener Gesellschaft, während außergewöhnliche Künstlerkollegen wie Gustav Klimt seine Sonderstellung erkennen. Im Namen der Kunst ist Schiele bereit, über eigenen Schmerz hinauszugehen und Liebe wie Leben selbst aufs Spiel zu setzen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Dieter Berner. In den zentralen Rollen sind Noah Saavedra, Maresi Riegner, Valerie Pachner und Larissa Breidbach zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren. Es handelt sich um ein historisches Drama, das sich der Person Egon Schiele über sein persönliches Umfeld nähert.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie deutet an, dass der Film weniger auf äußere Handlung als auf innere Konflikte und zwischenmenschliche Beziehungen setzt. Dass gleich mehrere Frauenfiguren – Gerti, Wally und weitere – gleichberechtigt neben Schiele stehen, zeigt, dass die Geschichte nicht allein aus der Perspektive des Künstlers erzählt wird, sondern sein Werk und Leben als Geflecht verschiedener Beziehungen begreift. Die Verbindung von Kunst, gesellschaftlichem Skandal und persönlicher Opferbereitschaft rückt weniger das malerische Schaffen selbst als die Spannung zwischen künstlerischem Anspruch und privatem Preis in den Mittelpunkt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragend bewerteten Bereich vergleichbarer Künstlerporträts. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser moderaten Bewertungslage viel verschoben hätte. Innerhalb des Genres historischer Künstlerdramen positioniert sich der Film als eine von mehreren möglichen Annäherungen an eine schillernde Epoche und ihre Figuren, ohne dass die vorliegenden Zahlen auf eine breite öffentliche Resonanz schließen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Noah Saavedra als Egon Schiele
- Maresi Riegner als Gerti Schiele
- Valerie Pachner als Wally Neuziel
- Larissa Breidbach als Moa Mandu
- Marie Jung als Edith Harms
- Elisabeth Umlauft als Adele Harms
- Thomas Schubert als Anton Peschka
- Daniel Sträßer als Dom Osen
- Nina Proll als Variety Show Director
- Cornelius Obonya als Gustav Klimt
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