Ein Draufgänger in New York (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Benjamin |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-10-01 |
| Budget | 7.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.123.620 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (121 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Benjy Stone ist ein junger Autor bei einer Varieté-Sendung und kann sein Glück kaum fassen, als sein Kindheitsheld Alan Swann, ein Leinwandstar mit dem Ruf eines charmanten Haudegens, für eine Show gebucht wird. Doch der reale Swann hat mit dem Bild, das Benjy von ihm im Kopf trägt, wenig gemein: Er trinkt, jagt Frauen nach und leidet unter Lampenfieber, sobald es ernst wird. Benjy übernimmt die Aufgabe, sich um seinen Helden zu kümmern, bevor dieser live auftreten muss – und merkt schnell, wie viel Mühe es kostet, Swann vor dem endgültigen Absturz zu bewahren.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1982 unter der Regie von Richard Benjamin. In den Hauptrollen sind Peter O'Toole als Alan Swann, Mark Linn-Baker als Benjy Stone, Jessica Harper und Joseph Bologna zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Auf der einen Seite steht die komische Situation, einen tobenden, trinkfreudigen Star im Griff behalten zu müssen, auf der anderen Seite die ernstere Ebene der Enttäuschung, wenn ein Idol der eigenen Jugend sich als brüchiger Mensch entpuppt statt als Leinwandheld. Dass die Geschichte aus der Perspektive des jungen Autors erzählt wird, verschiebt den Fokus von der Ikone selbst auf die Erfahrung, ein Vorbild aus der Nähe zu erleben – mit allen Widersprüchen, die das mit sich bringt. Die Besetzung mit einem etablierten Hauptdarsteller neben einem jüngeren Ensemble unterstützt diese Konstellation von Bewunderung und Ernüchterung, die den Kern der Handlung bildet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, unauffälligen Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit der Entstehung 1982 sind mehr als vier Jahrzehnte vergangen, was den Titel zeitlich klar in die Kategorie der älteren Komödien mit dramatischem Unterton einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Erzählweise, die auf Charakterstudie statt auf reine Situationskomik setzt, ohne dass sich daraus größere Ansprüche ablesen lassen als die eines unterhaltsamen, in sich abgeschlossenen Films.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter O'Toole als Alan Swann
- Mark Linn-Baker als Benjy Stone
- Jessica Harper als K.C. Downing
- Joseph Bologna als King Kaiser
- Bill Macy als Sy Benson
- Lainie Kazan als Belle Carroca
- Anne DeSalvo als Alice Miller
- Basil Hoffman als Herb Lee
- Lou Jacobi als Uncle Morty
- Adolph Green als Leo Silver
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Verfügbarkeit
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