Ein Festtag (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eva Husson |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-11-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.260.859 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An einem ungewöhnlich warmen Frühlingstag im Jahr 1924 hat das Dienstmädchen Jane Fairchild frei, um den Muttertag zu begehen. Eine Mutter, zu der sie gehen könnte, hat sie nie besessen, denn sie ist Waise. Während ihre Herrschaft, die Familie Niven, bei einem Mittagessen die Verlobung des Nachbarssohns Paul mit Emma Hobday feiert, nutzt Jane die Gelegenheit für ein heimliches Treffen mit eben jenem Paul, mit dem sie seit fast sieben Jahren eine Liebesbeziehung verbindet – eine Verbindung, die durch den Standesunterschied zwischen ihr und dem wohlhabenden Paul von Beginn an zum Verschwinden verurteilt scheint. Das leerstehende Haus erlaubt den beiden ein erstes offenes Zusammensein in seinem Schlafzimmer. Es ist ein Tag der Nähe, der zugleich der letzte gemeinsame sein wird und für Jane einen Wendepunkt markiert, dessen Tragweite sich erst im Verlauf der Stunden zeigt.
Entstehungsgeschichte
„Ein Festtag“ (Originaltitel „Mothering Sunday“) entstand 2021 unter der Regie von Eva Husson. In den Hauptrollen sind Odessa Young als Jane Fairchild und Josh O'Connor als Paul zu sehen, ergänzt durch Ṣọpẹ́ Dìrísù und Patsy Ferran. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm und Drama trägt hier deutlich das Gewicht der Klassenunterschiede: Eine Dienstbotin und ein Mann aus begütertem Haus treffen sich außerhalb der gesellschaftlichen Ordnung, und die Erzählung konzentriert sich auf einen einzigen, verdichteten Tag. Diese enge zeitliche Klammer – die Stunden eines Feiertags – lenkt den Blick weg von äußerer Handlung hin auf Empfindungen und stille Beobachtungen, was für die Anlage als intimes Beziehungsdrama spricht statt für eine breit angelegte Gesellschaftsgeschichte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Meinungsbild ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind einige Jahre vergangen, in denen sich am Stimmenbild wenig grundlegend verändert hat. Innerhalb des Liebesdramas reiht sich der Titel in eine Tradition period-typischer Erzählungen über verbotene Zuneigung und gesellschaftliche Schranken ein, ohne dass die vorliegenden Daten eine weitergehende Einordnung zulassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Odessa Young als Jane Fairchild
- Josh O'Connor als Paul Sheringham
- Ṣọpẹ́ Dìrísù als Donald
- Patsy Ferran als Milly
- Emma D'Arcy als Emma Hobday
- Glenda Jackson als Jane (Older)
- Olivia Colman als Mrs Clarrie Niven
- Colin Firth als Mr Godfrey Niven
- Nathan Reeve als Dick
- Samuel Barlow als Young Paul
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Verfügbarkeit
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