Ein himmlischer Teufel (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roberto Benigni |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-07-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (441 Stimmen) |
Worum es geht
Maurizio, ein amerikanischer Priester, wird zu einer älteren Friseurin namens Giuditta gerufen, um bei ihr einen Exorzismus vorzunehmen. Während des Rituals fährt tatsächlich etwas aus dem Körper der Frau: ein kleiner Teufel, der behauptet, selbst Giuditta zu sein.
Für Maurizio beginnt damit eine Kette von Schwierigkeiten, denn der Teufel weicht ihm nicht mehr von der Seite und klebt an ihm wie ein Schatten. Um die auffällige Begleitung zu erklären, gibt der Priester ihn als seinen Neffen aus. Doch auch seine Geduld hat Grenzen. Als der kleine Teufel sich in Nina verliebt und Maurizio vernachlässigt, glaubt dieser, endlich seine Ruhe zurückzuhaben. Nina aber ist selbst eine Teufelin, die auf die Erde geschickt wurde, um den Ausreißer nach Hause zurückzubringen. Wie dieses Wiedersehen ausgeht, sei hier nicht vorweggenommen.
Entstehungsgeschichte
Roberto Benigni führte bei diesem Spielfilm aus dem Jahr 1988 Regie und steht zugleich selbst vor der Kamera, und zwar in der Rolle des kleinen Teufels. Den Priester Maurizio spielt Walter Matthau. Außerdem wirken Stefania Sandrelli und Giacomo Piperno mit. Der englische Titel lautet The Little Devil. Freigegeben ist die Komödie ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Fantasy gehen hier eine naheliegende Verbindung ein. Das Fantastische liefert die Prämisse, einen Teufel, der aus einem Menschen fährt und auf Erden bleibt. Die Komödie entsteht aus dem Zusammenprall dieses Wesens mit dem Alltag eines Priesters, der es ausgerechnet als Verwandten ausgeben muss.
Die Anlage erinnert an ein ungleiches Paar: hier der geplagte Geistliche, dort ein anhänglicher Teufel, der sich nicht abschütteln lässt. Dass der Regisseur die Rolle des Teufels selbst übernimmt, deutet darauf hin, dass die Figur das komische Zentrum des Films bildet. Mit Nina kommt eine zweite übernatürliche Figur ins Spiel, die der vermeintlichen Erleichterung des Priesters eine neue Wendung gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 fällt die Bewertung ordentlich aus, getragen von einer Basis aus mehreren hundert Stimmen. Das Erscheinen liegt inzwischen 38 Jahre zurück. Im Bereich der Fantasy-Komödien steht Ein himmlischer Teufel für jene Spielart, die das Übernatürliche nicht als Bedrohung, sondern als Quelle von Verwicklungen im Alltag nutzt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Roberto Benigni als Giuditta
- Walter Matthau als Padre Maurizio
- Stefania Sandrelli als Patrizia
- Giacomo Piperno als Passeggero sul treno
- Franco Fabrizi als Monsignore
- Nicoletta Braschi als Nina
- Paolo Baroni als Saverio
- Annabella Schiavone als Signora indemoniata
- John Karlsen als Padre confessore
- John Lurie als Cusatelli
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Verfügbarkeit
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