Ein Kuss von Béatrice (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Provost |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-22 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.286.136 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (161 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Claire ist Hebamme aus Überzeugung, in einer kleinen Entbindungsstation, die keine Massenabfertigung kennt. Genau diese Station soll geschlossen werden, und beruflich steht Claire damit vor einem Umbruch, den sie sich nicht ausgesucht hat. Auch privat gerät ihr geordnetes Leben ins Wanken: Ihr erwachsener Sohn Simon, den sie allein großgezogen hat, zieht aus und denkt daran, sein Studium aufzugeben. Mitten in diese Phase platzt ein Anruf, der alte Wunden berührt: Béatrice, einst die Geliebte von Claires inzwischen verstorbenem Vater, meldet sich nach Jahren des Schweigens und will sich treffen. Claire, die sich sonst gut im Griff hat, sagt widerwillig zu. Aus dieser ersten Verabredung entwickelt sich mehr, als beide erwartet hätten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2017 unter der Regie von Martin Provost. In den Hauptrollen sind Catherine Frot als Claire und Catherine Deneuve als Béatrice zu sehen, an ihrer Seite Olivier Gourmet und Quentin Dolmaire. Freigegeben ist das Drama ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf Genreverschnitte und setzt ganz auf die zwischenmenschliche Konstellation: eine Frau, deren berufliche und familiäre Sicherheiten gleichzeitig ins Wanken geraten, und eine zweite, die aus der Vergangenheit zurückkehrt und alte Konflikte wieder aufleben lässt. Die Besetzung mit zwei erfahrenen Schauspielerinnen in den zentralen Rollen deutet darauf hin, dass die Geschichte vor allem über die Beziehung der beiden Figuren getragen wird, während Sohn und Nebenfiguren die private Umbruchsituation von Claire zusätzlich rahmen. Die Ausgangslage – berufliche Unsicherheit, familiäre Ablösung und eine ungeklärte Vergangenheit – legt eine Erzählung nahe, die auf leisen Konfrontationen statt auf äußerer Handlung beruht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen, aber stabilen Einschätzung viel verändert hat. Innerhalb des Dramas reiht sich der Titel als leiser, figurenzentrierter Beitrag ein, der auf große Zuspitzungen verzichtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine Frot als Claire
- Catherine Deneuve als Béatrice
- Olivier Gourmet als Paul
- Quentin Dolmaire als Simon
- Mylène Demongeot als Rolande
- Marie Paquim als Angeline
- Karidja Touré als Madame Naja - une patiente
- Pauline Étienne als Cécile Amado - une patiente
- Audrey Dana als La chef de service hôpital moderne
- Pauline Parigot als Lucie
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Verfügbarkeit
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