Ein perfektes Leben (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicole Garcia |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-08-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (198 Stimmen) |
Worum es geht
Jean-Marc Faure gilt in seinem Umfeld als Mann, dessen Leben keine Wünsche offenlässt: Arzt von Ausbildung, angesehener Forscher bei einer internationalen Gesundheitsorganisation, fürsorglicher Ehemann und Vater, liebevoller Sohn, geschätzter Freund. Achtzehn Jahre lang hat niemand in seiner Nähe daran gezweifelt, dass dieses Bild der Wahrheit entspricht. Doch hinter der makellosen Fassade verbirgt sich etwas, das sich nicht länger verdecken lässt. Als die Lüge nicht mehr zu halten ist, offenbart sich eine Wirklichkeit, die weit über eine private Enttäuschung hinausgeht und Konsequenzen nach sich zieht, die mit dem sorgsam gepflegten Bild nichts mehr gemein haben.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2002 unter der Regie von Nicole Garcia. Die Hauptrolle des Jean-Marc Faure übernahm Daniel Auteuil, an seiner Seite stehen Géraldine Pailhas, François Cluzet und François Berléand. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Mystery, Drama und Krimi verweist auf eine Erzählung, die weniger von äußerer Handlung als von der schrittweisen Enthüllung eines Geheimnisses lebt. Dass die Geschichte auf einem tatsächlichen Fall aus Frankreich Anfang der Neunzigerjahre beruht, verleiht ihr ein Gewicht, das über die reine Fiktion hinausgeht: Es geht nicht um ein konstruiertes Rätsel, sondern um die Frage, wie lange sich ein Leben auf einer Täuschung aufbauen lässt, bevor sie in sich zusammenbricht. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern des französischen Kinos deutet auf eine Inszenierung, die auf psychologische Genauigkeit statt auf äußere Effekte setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 aus einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, unauffälligen Mittelfeld seines Genres – kein Publikumsphänomen, aber auch kein Ausreißer nach unten. Über zwei Jahrzehnte nach seiner Entstehung, gerechnet vom Jahr 2002 bis heute, wirkt der Stoff durch seinen realen Hintergrund noch immer bedrückend aktuell, unabhängig davon, wie sich die Bewertungszahlen im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Innerhalb der Kombination aus Krimi und Drama zählt er zu den Werken, die ihre Spannung aus der psychologischen Studie einer Täuschung ziehen, nicht aus klassischer Ermittlungsarbeit.
Bilder


Besetzung & Stab
- Daniel Auteuil als Jean-Marc Faure
- Géraldine Pailhas als Christine Faure
- François Cluzet als Luc
- François Berléand als Rémi
- Emmanuelle Devos als Marianne
- Alice Fauvet als Alice
- Martin Jobert als Vincent
- Michel Cassagne als Le père de Jean-Marc
- Joséphine Derenne als La mère de Jean-Marc
- Anne Loiret als Cécile
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Verfügbarkeit
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