Ein Schuß im Dunkeln (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Blake Edwards |
|---|---|
| Genre | Komödie, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-06-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 12.368.234 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (679 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf dem Anwesen des Millionärs Benjamin Ballon wird dessen Fahrer erschossen aufgefunden. Der Fall scheint klar: Das Hausmädchen Maria steht mit der Waffe in der Hand da. Für Inspektor Clouseau ist die Sache damit allerdings nicht erledigt. Ohne dass er dafür eine Begründung liefern könnte, hält er Maria für unschuldig – und fasst den Entschluss, sie laufen zu lassen, in der Erwartung, dass sie ihn zum wahren Täter führt.
Um ihr unbemerkt folgen zu können, greift Clouseau zu Verkleidungen, die von naheliegend bis abwegig reichen. Er bleibt ihr auf der Spur, doch die Morde hören nicht auf, und jedes Mal ist Maria die Hauptverdächtige.
Entstehungsgeschichte
Blake Edwards inszenierte den 1964 erschienenen Film, der im Original „A Shot in the Dark“ heißt. Peter Sellers spielt den Inspektor, an seiner Seite stehen Elke Sommer, George Sanders und Herbert Lom. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie, Mystery und Krimi. Diese Verbindung erklärt die Bauweise. Ein Kriminalfall liefert das Gerüst – Tote, Verdächtige, eine Ermittlung, die vorankommen muss –, während die Komödie darüber entscheidet, wie dieses Gerüst benutzt wird. Der Ermittler kommt nicht durch Beweisführung ans Ziel, sondern durch eine Überzeugung, die er selbst nicht begründen kann; das kehrt die übliche Ordnung des Genres um. Die Verkleidungen sind dabei mehr als ein Einfall am Rand: Sie machen den Mann, der Klarheit schaffen soll, zur beweglichsten Unbekannten im Fall. Der Mystery-Anteil hält währenddessen offen, wer tatsächlich hinter den Taten steht.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,2 von 10 stammt aus einer Basis im dreistelligen Bereich und liegt spürbar über dem Durchschnitt. 62 Jahre nach dem Erscheinen zeigt sich, dass die Anlage tragfähig geblieben ist: Eine Kriminalkomödie, deren Komik aus einer Figur und ihrem Verhalten kommt und nicht aus Anspielungen auf ihre Zeit, altert langsamer als eine, die sich auf den Tagesbezug verlässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Sellers als Jacques Clouseau
- Elke Sommer als Maria Gambrelli
- George Sanders als Benjamin Ballon
- Herbert Lom als Charles Dreyfus
- Graham Stark als Hercule LaJoy
- Moira Redmond als Simone
- Tracy Reed als Dominique Ballon
- Burt Kwouk als Kato
- André Maranne als François
- Vanda Godsell als Madame LaFarge
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Verfügbarkeit
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