Ein tolles Leben - Hast du keins, nimm dir eins (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dante Ariola |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-07 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (222 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wallace Avery hat genug: Die Ex-Frau verachtet ihn, der Sohn übersieht ihn, der Beruf langweilt ihn zu Tode. Statt sich mit diesem Dasein abzufinden, täuscht er seinen eigenen Tod vor und schlüpft in eine neue Identität – als Arthur Newman beginnt für ihn ein Leben ohne Vergangenheit. Auf dieser Flucht trifft er auf Mike, eine Frau, die ebenfalls vor sich selbst davonläuft. Zusammen ziehen sie durch fremde, leerstehende Häuser, tragen die Kleidung anderer Leute und spielen fremde Existenzen nach. Doch je tiefer sie in diese Rollenspiele eintauchen, desto deutlicher wird, dass sich niemand von sich selbst freikaufen kann. Die Annäherung der beiden entsteht genau in diesem Moment der Erkenntnis, dass Weglaufen kein Ausweg ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2012 unter der Regie von Dante Ariola. In den Hauptrollen sind Colin Firth als Wallace/Arthur und Emily Blunt als Mike zu sehen, ergänzt durch Lucas Hedges und Anne Heche. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee – ein vorgetäuschter Tod als Ausgangspunkt einer neuen Existenz – setzt von Anfang an auf einen Bruch mit der eigenen Biografie. Dass die beiden Hauptfiguren nicht einfach neu anfangen, sondern in die Häuser und Kleider Fremder schlüpfen, macht aus der Geschichte weniger ein Fluchtabenteuer als eine Studie über Identität: Wer ist man, wenn man aufhört, man selbst zu sein? Die Konzentration auf zwei Figuren und ihre wechselnden Rollen verweist auf ein kammerspielartig angelegtes Drama, in dem äußere Handlung immer auch psychologische Verschiebung ist. Die Anlage als reines Beziehungsdrama ohne Nebenhandlungen legt den Fokus konsequent auf das, was zwischen Wallace/Arthur und Mike entsteht.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 5,6 aus 221 Stimmen bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld, bei einer Bewertungsbasis, die eher schmal als repräsentativ ausfällt. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Resonanz offenbar viel verändert hätte. Innerhalb des Dramengenres reiht sich der Titel in eine Gruppe von Filmen ein, die Identität und Selbstflucht verhandeln, ohne dabei auf große äußere Konflikte zu setzen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Colin Firth als Arthur Newman
- Emily Blunt als Mike Fitzgerald
- Lucas Hedges als Kevin Avery
- Anne Heche als Mina Crawley
- M. Emmet Walsh als Zazek
- Kristin Lehman als Mary Alice Wells
- Phillip Troy Linger als Fuller Wells
- Sterling Beaumon als Grant Wells
- Autumn Dial als Charyl
- Steve Coulter als Owen Hadley
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Verfügbarkeit
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