Ein (un)möglicher Härtefall (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joel Coen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Krimi |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 119.940.815 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (1.715 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Miles Massey ist Scheidungsanwalt und sehr gut in seinem Fach. Dann verliebt er sich in Marilyn Rexroth — eine Frau, die ihr Auskommen aus Ehen bezieht.
Nach einer überstürzten Hochzeit in Las Vegas zerreißt Marilyn den Ehevertrag und hat damit Anspruch auf sein Vermögen. Miles findet heraus, dass sie eine Schauspielerin engagiert hat, um ihren angeblich vermögenden zweiten Ehemann darzustellen. Es folgt eine Kette von Zwischenfällen, bis hin zu einem missglückten Mordauftrag.
Entstehungsgeschichte
Regie führten Ethan und Joel Coen. Am Drehbuch schrieben Robert Ramsey, Matthew Stone sowie die Coens selbst.
George Clooney spielt Miles Massey, Catherine Zeta-Jones die Marilyn Rexroth, Geoffrey Rush den Donovan Donaly und Billy Bob Thornton den Howard D. Doyle.
Produziert wurde der Film von Ethan Coen, Brian Grazer und Joel Coen. Die Kamera führte Roger Deakins, den Schnitt besorgte Roderick Jaynes — ein Pseudonym der Coen-Brüder. Die Musik stammt von Carter Burwell und stützt sich überwiegend auf Bearbeitungen von Simon & Garfunkel.
Das Budget betrug rund 60 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Anlage ist eine Screwball-Komödie mit Eheverträgen als Waffen. Beide Hauptfiguren sind Profis im selben Geschäft — er verteidigt Vermögen vor Ehefrauen, sie eignet es sich an. Der Reiz liegt darin, dass keiner den anderen unterschätzt.
Dass die Coens unter dem Pseudonym Roderick Jaynes selbst schneiden, ist bei ihnen Regel. Bemerkenswerter ist die Musikwahl: Statt einer Komödienpartitur stehen Bearbeitungen von Simon & Garfunkel im Vordergrund — eine Setzung, die dem Film eine ironische Wärme gibt, die seine Figuren nicht haben.
Die Konstruktion hält ihren Zynismus bis kurz vor Schluss durch. Erst der Umweg über einen Mordauftrag löst auf, was auf normalem Weg nicht aufzulösen war.
Einordnung & Wirkung
Bei rund 60 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit etwa 120 Millionen ein — rund 35 Millionen in den USA und 8,7 Millionen in Deutschland, wo 1,2 Millionen Zuschauer kamen.
Rotten Tomatoes weist 76 Prozent aus, Metacritic 71 von 100. Die Deutsche Film- und Medienbewertung vergab das Prädikat „besonders wertvoll". Gelobt wurden die intelligente, witzige Anlage und die darstellerischen Leistungen.
Auffällig ist die Verteilung der Einnahmen. Zwei Drittel des Ergebnisses kamen von außerhalb der Vereinigten Staaten; in Deutschland allein sammelte der Film ein Viertel dessen ein, was er im Heimatmarkt erzielte.
Für die Coen-Brüder war das eine ungewöhnliche Position: eine Studiokomödie mit zwei Hauptdarstellern von diesem Rang, gebaut nach den Regeln eines Genres, das seine Blütezeit lange hinter sich hatte.
Bilder








Besetzung & Stab
- George Clooney als Miles
- Catherine Zeta-Jones als Marilyn
- Geoffrey Rush als Donovan Donaly
- Cedric the Entertainer als Gus Petch
- Edward Herrmann als Rex Rexroth
- Paul Adelstein als Wrigley
- Richard Jenkins als Freddy Bender
- Billy Bob Thornton als Howard D. Doyle
- Julia Duffy als Sarah Sorkin
- Jonathan Hadary als Heinz, the Baron Krauss von Espy
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