Ein Vermieter zum Knutschen (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rod Daniel |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-10-04 |
| Budget | 22.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.000.863 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (128 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Louie Kritski kassiert als Hausbesitzer gnadenlos bei seinen Mietern, kümmert sich aber um nichts: Die Elektrik ist marode, die sanitären Anlagen sind eine Zumutung, die Heizung funktioniert kaum. Als Naomi Bensinger von der Wohnungsaufsicht ihn zur Rechenschaft zieht, landet der Fall vor Gericht. Das Urteil trifft Louie hart: 120 Tage muss er in seinem eigenen, heruntergekommenen Gebäude verbringen und es eigenhändig sanieren. Verlassen darf er das Haus nur im Notfall, und seine eigene Wohnung darf er erst instand setzen, wenn alle anderen Einheiten fertig sind. Der geizige Immobilienbesitzer wird so gezwungen, das Leben seiner Mieter am eigenen Leib zu erfahren.
Entstehungsgeschichte
„Ein Vermieter zum Knutschen“ (Originaltitel: „The Super“) entstand 1991 unter der Regie von Rod Daniel. In den Hauptrollen sind Joe Pesci, Vincent Gardenia, Madolyn Smith Osborne und Rubén Blades zu sehen. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation eines skrupellosen Vermieters, der zur Strafe selbst unter den Bedingungen leben muss, die er anderen zumutet, liefert den klassischen Stoff für eine Läuterungsgeschichte im Komödiengewand. Die Ausgangslage funktioniert nach dem Prinzip der umgekehrten Gerechtigkeit: Wer andere ausbeutet, wird mit den eigenen Mitteln bestraft. Dass eine Figur der Wohnungsaufsicht als Gegenpol eingeführt wird, deutet darauf hin, dass der Film neben der komödiantischen Bestrafung auch eine moralische Instanz braucht, die den Wandel begleitet oder beobachtet. Die Besetzung mit Joe Pesci in der Hauptrolle legt nahe, dass die Figur des Louie Kritski von einer schroffen, impulsiven Energie getragen wird, die im Lauf der Geschichte gebrochen werden soll.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,9 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im durchschnittlichen Bereich, ohne größere Ausschläge in die eine oder andere Richtung. Seit dem Erscheinungsjahr 1991 sind mittlerweile mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film in die frühen 1990er-Komödien mit sozialkritischem Unterton einordnet, in denen Figuren durch eine erzwungene Konfrontation mit den Folgen ihres Handelns zur Einsicht gezwungen werden. Innerhalb des Komödiengenres steht er damit für einen Typus, der moralische Botschaften über eine zugespitzte, fast märchenhafte Strafmaßnahme vermittelt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Joe Pesci als Louie Kritski
- Vincent Gardenia als Big Lou Kritski
- Madolyn Smith Osborne als Naomi Bensinger
- Rubén Blades als Marlon
- Stacey Travis als Heather
- Carole Shelley als Irene Kritski
- Kenn Michael als Tito
- Paul Benjamin als Gilliam
- Beatrice Winde als Leotha
- Bhubeshi Bodibe als Goode
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Verfügbarkeit
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