Ein Werk Gottes (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph Sargent |
|---|---|
| Genre | TV-Film, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-05-30 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (326 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den 1940er-Jahren prägen Rassentrennung und Diskriminierung den Alltag im amerikanischen Süden. In Baltimore arbeiten zwei Männer an einer völlig neuartigen Methode, um sogenannte „blaue Babys“ am Herzen zu operieren: der Chirurg Dr. Alfred Blalock und der Labortechniker Vivien Thomas.
Ihre Herkunft könnte kaum gegensätzlicher sein. Blalock ist der wohlhabende weiße Chefchirurg des Johns Hopkins Hospital, Thomas ist schwarz, arm und eigentlich ein fähiger Tischler. Im Wettlauf gegen die Zeit kämpfen beide fieberhaft darum, ein sterbendes Kleinkind zu retten. Was sie entwickeln, könnte unzähligen Patienten helfen. Doch der gesellschaftliche Druck lastet schwer auf ihrer Zusammenarbeit und bringt ihre Freundschaft in Gefahr.
Entstehungsgeschichte
Joseph Sargent führte Regie bei diesem Fernsehfilm aus dem Jahr 2004. Vor der Linse stehen Alan Rickman, Yasiin Bey, Kyra Sedgwick und Gabrielle Union. Das Drama greift eine wahre Begebenheit auf und hat biografischen Charakter, es erzählt also von realen Personen und ihrer Arbeit.
Hinter den Kulissen
Das Fernsehdrama rückt eine Beziehung und einen Ort in den Mittelpunkt. Das Krankenhaus bildet den Rahmen, in dem medizinischer Fortschritt und gesellschaftliche Schranken unmittelbar aufeinandertreffen. Die Operationen an Kinderherzen liefern die Dringlichkeit, die Rassentrennung den Widerstand.
Im Zentrum steht ein Mentorenverhältnis, das zugleich eine Freundschaft ist. Genau darin liegt die Spannung: Fachlich sind die beiden aufeinander angewiesen, gesellschaftlich trennt sie eine tiefe Kluft. Der Film zeigt eine Partnerschaft, die im Labor funktioniert, außerhalb davon aber ständig in Frage gestellt wird.
Die Anlage als Geschichte nach einer wahren Begebenheit verleiht dem Stoff Gewicht. Sie verlangt einen nüchternen Blick auf Diskriminierung, ohne die medizinische Leistung zu überhöhen oder die Ungerechtigkeit zu beschönigen. Das Thema Herkunft wird dabei nicht abstrakt verhandelt, sondern an zwei Lebenswegen sichtbar gemacht.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,0 von 10 Punkten erreicht der Film einen hohen Wert. Die Stimmen bewegen sich im Bereich einiger hundert, die Basis ist also überschaubar, das Urteil aber eindeutig. Seit der Erstausstrahlung sind 22 Jahre vergangen.
Unter den Fernsehdramen mit historischem Stoff gehört der Titel damit zu den besonders geschätzten. Er verbindet Medizingeschichte mit einer Erzählung über Freundschaft über gesellschaftliche Grenzen hinweg.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alan Rickman als Dr. Alfred Blalock
- Yasiin Bey als Vivien Thomas
- Kyra Sedgwick als Mary Blalock
- Gabrielle Union als Clara Thomas
- Merritt Wever als Mrs. Saxon
- Charles S. Dutton als William Thomas
- Mary Stuart Masterson als Dr. Helen Taussig
- Irene Ziegler als Francis Grebel
- Luray Cooper als Charles Manlove
- Cliff McMullen als Lodel Williams
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Verfügbarkeit
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