Eine bretonische Liebe (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carine Tardieu |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (219 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Erwan ist 45, Witwer und arbeitet in einem Minenräumkommando – ein Beruf, der Nervenstärke verlangt, die er auch privat braucht. Seine Tochter Juliette ist schwanger, verrät aber nicht, wer der Vater ist. Zur gleichen Zeit erfährt Erwan zufällig, dass der Mann, den er zeitlebens für seinen Vater hielt, nicht sein leiblicher Erzeuger ist. Auch wenn seine Zuneigung zu seinem Adoptivvater Bastien davon unberührt bleibt, macht er sich auf die Suche nach seinem biologischen Vater. Er findet Joseph, einen Mann um die 70, zu dem sich rasch eine herzliche Verbindung entwickelt. Zugleich lernt Erwan Anna kennen und verliebt sich in sie – bis eine Entdeckung diese Beziehung in ein anderes Licht rückt.
Entstehungsgeschichte
„Eine bretonische Liebe“ entstand 2017 unter der Regie von Carine Tardieu. Der französische Film verbindet Drama und Komödie und ist ab 6 Jahren freigegeben. Die Besetzung umfasst François Damiens als Erwan, Cécile de France als Anna, Alice de Lencquesaing als Juliette und André Wilms als Joseph.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama und Komödie deutet an, dass hier ernste Themen – Verlust, Identität, familiäre Geheimnisse – mit Leichtigkeit erzählt werden, statt sie schwer aufzuladen. Die Geschichte verknüpft gleich mehrere Handlungsstränge: die Vaterschaftssuche der Tochter, die eigene Herkunftsfrage des Protagonisten und eine Liebesgeschichte, die sich als kompliziert erweist. Diese Verschachtelung von Vater-Kind-Beziehungen über zwei Generationen hinweg verleiht der Erzählung eine Struktur, in der private Wahrheiten nach und nach ans Licht kommen. Der Beruf des Protagonisten im Minenräumkommando steht dabei sinnbildlich neben der emotionalen Vorsicht, mit der er sich seiner eigenen Familiengeschichte nähert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld tragikomischer Familiendramen. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb des Genres reiht er sich in eine Tradition französischer Filme ein, die familiäre Verwicklungen mit einem Gespür für leise Komik erzählen, ohne die ernsten Untertöne zu verdrängen.
Bilder








Besetzung & Stab
- François Damiens als Erwan Gourmelon
- Cécile de France als Anna
- Alice de Lencquesaing als Juliette Gourmelon
- André Wilms als Joseph Levkine
- Guy Marchand als Bastien Gourmelon
- Estéban als Didier
- Perrette Souplex als La réceptionniste de l'hôtel
- Aylin Mikaelian als Actrice
- Lyes Salem als Madjid
- Alban Aumard als Le serveur
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Verfügbarkeit
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