Eine fantastische Frau (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sebastián Lelio |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-04-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.880.736 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (754 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marina und Orlando sind ein Paar mit Plänen für eine gemeinsame Zukunft. Sie arbeitet als Kellnerin und singt mit Leidenschaft; er, zwanzig Jahre älter, hat ihretwegen seine Familie verlassen. Nach einer ausgelassenen Geburtstagsfeier im Restaurant kommen die beiden nach Hause, und Orlando wird plötzlich leichenblass und reagiert nicht mehr. Im Krankenhaus bleibt den Ärzten nur, den Tod festzustellen. Was danach beginnt, ist für Marina kein Trauern, sondern eine Kette von Zumutungen: Eine Kommissarin stellt unangenehme Fragen, Orlandos Familie begegnet ihr mit Wut und Misstrauen, seine Noch-Ehefrau schließt sie von der Beerdigung aus, und die gemeinsame Wohnung, die auf dem Papier ihm gehörte, soll sie möglichst rasch räumen. Marina ist eine Transgender-Frau, und die Familie des Verstorbenen fühlt sich durch ihre Identität bedroht. Mit derselben Kraft, mit der sie früher darum gekämpft hat, als Frau zu leben, besteht sie nun erhobenen Hauptes auf ihrem Recht zu trauern.
Entstehungsgeschichte
Sebastián Lelio hat das Drama inszeniert, das Erscheinungsjahr ist 2017. Daniela Vega spielt die Hauptfigur; Francisco Reyes, Luis Gnecco und Aline Küppenheim ergänzen die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als einziges Genre steht Drama, und die Anlage bestätigt das: kein Nebenstrang, keine Auflockerung, sondern eine Figur, die durch eine Reihe von Situationen geht, in denen andere über sie verfügen. Der Todesfall steht am Anfang und ist kein Rätsel, sondern Auslöser. Erzählt wird, was der Verlust bei denen anrichtet, die zurückbleiben — und wer dabei überhaupt als Hinterbliebene gilt. Dass die Konflikte über Papiere, Wohnrecht und den Zutritt zur Beerdigung ausgetragen werden, hält den Stoff konkret.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 stützt sich auf erst wenige hundert Stimmen und ist damit ein solides Ergebnis auf schmaler Grundlage. Neun Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist der Film noch jung genug, um unmittelbar zu wirken. Im Drama gehört er zu jener Sorte, die ihren Konflikt nicht behauptet, sondern an einer einzigen Figur und einer kurzen Zeitspanne durchspielt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Daniela Vega als Marina Vidal
- Francisco Reyes als Orlando
- Luis Gnecco als Gabo
- Aline Küppenheim als Sonia
- Nicolás Saavedra als Bruno
- Amparo Noguera als Adriana
- Néstor Cantillana als Gaston
- Alejandro Goic als Doctor
- Antonia Zegers als Alessandra
- Marcial Tagle als Orlando's older relative
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Verfügbarkeit
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