Eine Perle Ewigkeit (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claudia Llosa |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-02-13 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fausta trägt eine Last, die nicht ihre eigene ist: Nach einem alten peruanischen Mythos vererben Mütter, die selbst Leid erfahren haben, die Angst an ihre Töchter weiter. So lebt Fausta in einer Welt aus Furcht vor Dingen, die ihr nie widerfahren sind, und findet nur in indianischen Volksliedern etwas wie Trost. Als ihre Mutter stirbt, bricht diese fragile Ordnung zusammen. Ihr Onkel setzt ihr eine Frist – die Tote muss begraben sein, bevor die Cousine heiratet. Um die Beerdigung zu finanzieren, nimmt Fausta eine Stelle als Hausmädchen bei einer bekannten Pianistin in Lima an, wo niemand von dem Geheimnis weiß, das sie in sich trägt. Dort beginnt der Gärtner Noé, sich ihr behutsam anzunähern, und zwischen den beiden entsteht eine zaghafte Vertrautheit.
Entstehungsgeschichte
„Eine Perle Ewigkeit“, im Original „The Milk of Sorrow“, stammt aus dem Jahr 2009 und wurde von Claudia Llosa inszeniert. In den zentralen Rollen sind Magaly Solier als Fausta sowie Susi Sánchez, Efraín Solís und Marino Ballón zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet einen mythischen Erklärungsansatz für Trauma und Angst mit dem sehr konkreten Alltag einer jungen Frau, die zwischen ländlicher Herkunft und der Fremde der Großstadt Lima steht. Dass Fausta ausgerechnet als Dienstmädchen in einem bürgerlichen Haushalt landet, schafft einen Kontrast zwischen ihrer inneren, von Ritualen und Gesang geprägten Welt und der äußeren Ordnung, in der ihr Geheimnis keinen Platz hat. Die Nebenfigur Noé bringt eine zweite, leisere Erzählebene ein, die sich als Gegenpol zur Last der Vergangenheit liest, ohne sie aufzulösen. Die Konzentration auf eine einzelne Frauenfigur und ihre Beziehungen zu Mutter, Cousine und Umfeld deutet auf eine Erzählweise hin, die persönliche und kollektive Erfahrung eng miteinander verknüpft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich noch kein breites, aber ein moderat positives Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2009 sind mittlerweile 16 Jahre vergangen, in denen der Film als eines von mehreren Dramen steht, die persönliche Traumata über einen mythischen Rahmen erzählen. Innerhalb des Dramengenres positioniert er sich durch diese Verbindung von Alltagsrealismus und volkstümlicher Legende als eigenständiger Beitrag.
Bilder








Besetzung & Stab
- Magaly Solier als Fausta
- Susi Sánchez als Aída
- Efraín Solís als Noé
- Marino Ballón als Tío Lúcido
- Daniel Nuñez Duran
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Verfügbarkeit
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