Emoji - Der Film (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tony Leondis |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Komödie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-07-23 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 50.000 $ |
| Einspielergebnis | 216 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (3.387 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Was im Inneren eines Smartphones vorgeht, bleibt den meisten verborgen. Der Film behauptet: Dort liegt Textopolis, eine belebte Stadt, in der die Emojis wohnen — Smileys, Symbole und Icons, jedes mit genau einer Aufgabe. LOL grinst, das Augenrollen rollt die Augen, die Tiere sind niedlich, und die braunen Häufchen tun, was sie eben tun.
Gene fällt aus der Ordnung. Er beherrscht viele Gesichter und bringt sie durcheinander. Als er den Besitzer des Handys dazu verleitet, seinem Schwarm eine überaus peinliche Nachricht zu schicken, zieht das Folgen nach sich: Das offenbar defekte Gerät soll gelöscht und neu aufgesetzt werden — das Ende von Textopolis. Gemeinsam mit seinen Freunden Jailbreak und Hi-5 bricht Gene zur sagenumwobenen Cloud auf.
Entstehungsgeschichte
Den Animationsfilm von 2017 inszenierte Tony Leondis; im Original läuft er als „The Emoji Movie“. Die Sprechrollen übernahmen T.J. Miller, James Corden, Anna Faris und Maya Rudolph. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht, der Film ist ab null Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Animation, Familie und Komödie greifen hier auf ein Muster zurück, das die Animation immer wieder nutzt: Eine unsichtbare Welt wird bevölkert und mit Regeln versehen, damit man ihr beim Funktionieren zusehen kann. Der Einfall ist konsequent durchgezogen — jedes Emoji hat einen einzigen Zweck, und genau daran wird die Hauptfigur gemessen. Der Konflikt ist damit nicht erfunden, sondern aus der Prämisse abgeleitet: Wer mehrdeutig ist, gilt in einem System der Eindeutigkeit als Fehler. Die Reise zur Cloud übersetzt eine technische Metapher in eine Ortsangabe, wie es das Genre auch mit Traumwelten oder Gefühlszentralen tut.
Einordnung & Wirkung
Der Durchschnitt liegt bei 5,4 von 10 bei mehreren tausend Stimmen. Das ist der schwächste Wert unter den hier üblichen und markiert einen Film, den ein spürbarer Teil des Publikums nicht überzeugt hat. 9 Jahre nach dem Erscheinen ist zudem sichtbar, wie eng ein solcher Stoff an den Bildern seiner Entstehungszeit hängt: Er beschreibt eine Bedienoberfläche, die sich schneller ändert als das Erzählmuster, in das sie eingesetzt wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- T.J. Miller als Gene (voice)
- James Corden als Hi-5 (voice)
- Anna Faris als Jailbreak (voice)
- Maya Rudolph als Smiler (voice)
- Steven Wright als Mel Meh (voice)
- Jennifer Coolidge als Mary Meh (voice)
- Jake T. Austin als Alex (voice)
- Christina Aguilera als Akiko Glitter (voice)
- Sofía Vergara als Flamenco Dancer (voice)
- Patrick Stewart als Poop (voice)
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Verfügbarkeit
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