En même temps (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Benoît Delépine |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-04-06 |
| Budget | 3.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (123 Stimmen) |
Worum es geht
Am Vorabend einer entscheidenden Abstimmung steht ein Wald zur Debatte: An seiner Stelle soll ein Freizeitzentrum entstehen. Ein Bürgermeister, der seine rechte Gesinnung nicht verbirgt, plant eine Falle für seinen ökologisch gesinnten Widersacher. Die beiden Männer, so unterschiedlich sie sich geben, treiben ihr Machtspiel bis an den Rand der Selbstentlarvung. Doch die eigentliche Wendung kommt von außen: Eine Gruppe feministischer Aktivistinnen mischt sich ein und stellt beide Kontrahenten vor ihre eigenen Widersprüche. Was als politisches Duell beginnt, wird so zu einer Konfrontation, bei der am Ende niemand von beiden die Oberhand behält, den die Frauen nicht vorgegeben hätten.
Entstehungsgeschichte
"En même temps" entstand 2022 unter der Regie von Gustave Kervern. Die Komödie versammelt Vincent Macaigne, Jonathan Cohen, India Hair und Jehnny Beth in den zentralen Rollen.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangslage – ein rechter Bürgermeister gegen einen Ökologen, beide von Frauen ausgetrickst – zeigt, dass der Film auf Konfrontation zweier vermeintlicher Gegenpole angelegt ist, die sich als austauschbar erweisen. Die Komödie nutzt diese Konstellation, um politische Lager gegeneinander und letztlich gegeneinander ins Leere laufen zu lassen. Dass die feministischen Aktivistinnen als dritte, unabhängige Kraft eingeführt werden, verschiebt die Erzählung von einem klassischen Zweikampf zu einer Abrechnung mit männlicher Selbstgerechtigkeit auf beiden Seiten des politischen Spektrums. Die Besetzung mit Macaigne und Cohen als Kontrahenten und Hair sowie Beth als Gegenkräfte unterstreicht diese Anlage einer Geschichte, die weniger auf Pointen um den Wald selbst zielt als auf die Charaktere, die ihn instrumentalisieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 bei einer noch vergleichsweise kleinen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld der Publikumsgunst. Seit seinem Erscheinen 2022 sind einige Jahre vergangen, ohne dass sich daran viel geändert hätte. Innerhalb der Komödie reiht sich der Titel in eine Tradition politisch zugespitzter Satiren ein, die lokale Machtkämpfe als Spiegel größerer gesellschaftlicher Gräben inszenieren. Die vergleichsweise verhaltene Bewertung deutet darauf hin, dass die Gratwanderung zwischen Situationskomik und politischer Zuspitzung nicht bei allen Zuschauern gleich gut ankam.
Bilder







Besetzung & Stab
- Vincent Macaigne als Pascal Molitor
- Jonathan Cohen als Didier Béquet
- India Hair als Sandra
- Jehnny Beth als Nina
- Doully als Frida
- Yolande Moreau als Mme Bianca
- Isabelle Gaspar als Cindy
- Gustave Kervern als Le patron du restaurant
- Charlotte Creyx als Mireille, la secrétaire de mairie
- Michel Besset als Le préfet
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Verfügbarkeit
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