Endlich sind wir reich (1931)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfred Hitchcock |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Drama, Abenteuer |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1931-12-10 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (112 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fred und Emily Hill führen ein Leben, das sich in Wiederholung erschöpft, bis ein Verwandter im Angesicht des Todes ihnen eine große Geldsumme vermacht. Statt den Alltag nur aufzubessern, entscheiden sie sich für eine Luxuskreuzfahrt um die Welt. An Bord driften die beiden auseinander: Fred kämpft mit Seekrankheit und findet dennoch Gefallen an einer Frau, die sich als Prinzessin ausgibt, während Emily sich dem Charme eines englischen Kolonialisten zuwendet. In Singapur bricht die Illusion zusammen, als sich die vermeintliche Prinzessin als Hochstaplerin erweist und auch Emily erkennen muss, dass ihre Verbindung zu dem Commander keine Zukunft hat.
Entstehungsgeschichte
„Endlich sind wir reich“, im Original „Rich and Strange“, entstand 1931 unter der Regie von Alfred Hitchcock. Die Hauptrollen übernehmen Henry Kendall und Joan Barry als das Ehepaar Hill, an ihrer Seite stehen Percy Marmont und Betty Amann. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Liebesfilm, Drama und Abenteuer verweist auf eine Erzählung, die zwischen Leichtigkeit und Ernüchterung pendelt. Der plötzliche Reichtum als Auslöser einer Weltreise dient als Rahmen, um eine Ehe unter veränderten Bedingungen zu prüfen: Geld verschafft Zugang zu neuen Umgebungen und Verlockungen, verändert aber nicht automatisch das Verständnis zwischen zwei Menschen. Dass beide Partner sich unabhängig voneinander zu anderen Personen hingezogen fühlen, deutet auf eine parallel geführte Handlung hin, die erst am Zielort der Reise wieder zusammengeführt wird. Die Auflösung in Singapur, in der sich Illusionen als solche entpuppen, setzt den Abenteuer- und Liebesfilm-Elementen eine nüchterne, desillusionierende Note entgegen, die zur Genremischung aus Komödie und Drama passt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer vergleichsweise überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen lässt. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1931 und heute liegen mehr als neunzig Jahre, ein Zeitraum, der den Film in die frühe Schaffensphase seines Regisseurs einordnet, in der sich Genres wie Liebesfilm und Abenteuer noch unmittelbar mit gesellschaftlichen Beobachtungen verbanden. Innerhalb des Gesamtwerks bleibt er ein Beispiel für eine Erzählweise, die Komödie und Ernüchterung nebeneinanderstellt, statt sie gegeneinander auszuspielen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Henry Kendall als Fred Hill
- Joan Barry als Emily Hill
- Percy Marmont als Commander Gordon
- Betty Amann als The Princess
- Elsie Randolph als The Old Maid
- Aubrey Dexter als Colonel (uncredited)
- Hannah Jones als Mrs. Porter (uncredited)
- Arty Ash als Ship Steward (uncredited)
- Bill Shine als Man Eating on London Underground (uncredited)
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Verfügbarkeit
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