Erwartung - Der Marco-Effekt (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Zandvliet |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-05-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 39.300 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (131 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Junge namens Marco wird in einem Zug nach Dänemark festgenommen – mit dem Reisepass eines Mannes, der vor Jahren spurlos verschwand, nachdem man ihm ein schweres Verbrechen zur Last gelegt hatte. Der Fall galt im Sonderdezernat Q der Kopenhagener Mordkommission längst als abgeschlossen. Kommissar Carl Mørck und sein Partner Assad nehmen die alten Spuren wieder auf und stoßen dabei auf mehr als nur eine ungeklärte Vermisstenmeldung: Vieles deutet darauf hin, dass das Verschwinden nur dazu diente, ein weit größeres Verbrechen zu vertuschen. Die Ermittlungen führen in ein Geflecht aus jahrelanger, systematischer Korruption, das bis in hohe Positionen reicht – mit dem jungen Marco als ungewollter Schlüsselfigur.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2021 unter der Regie von Martin Zandvliet und ist ab 16 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Ulrich Thomsen, Zaki Youssef, Sofie Torp und Anders Matthesen zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller und Krimi zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Ein scheinbar abgeschlossener Fall wird durch einen Zufallsfund wieder aufgerollt, was klassisches Ermittlerkino ankündigt, das auf Aufdeckung statt auf schnelle Actionmomente setzt. Dass ein Kind zur zentralen Figur einer Verschwörung wird, verschiebt den Fokus von reiner Tätersuche hin zu einer moralisch aufgeladenen Konstellation, in der Machtmissbrauch und Korruption im Zentrum stehen. Die Ermittlerkonstellation aus zwei Partnern deutet auf ein prozedural angelegtes Erzählmuster hin, das Stück für Stück ein System statt eines einzelnen Täters entlarvt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – kein Ausreißer nach oben, aber auch keine deutliche Ablehnung. Da die Bewertungsbasis vergleichsweise schmal ist, lässt sich daraus kein endgültiges Urteil ableiten. Mit inzwischen einigen Jahren Abstand zum Erscheinungsjahr 2021 reiht sich der Titel in eine Reihe skandinavischer Kriminalstoffe ein, die auf Korruption und institutionelles Versagen als treibende Kraft hinter individuellen Schicksalen setzen, statt auf reine Spannungsdramaturgie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ulrich Thomsen als Carl Mørck
- Zaki Youssef als Hafez el-Assad
- Sofie Torp als Rose
- Anders Matthesen als Teis Snap
- Luboš Oláh als Marco
- Henrik Noël Olesen als Marcus Jacobsen
- Thomas W. Gabrielsson als Hardy
- Lisa Carlehed als Mona
- Caspar Phillipson als Rene Eriksen
- Louise Gammelgaard als Jeanne
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Verfügbarkeit
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