Es begab sich aber zu der Zeit... (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Catherine Hardwicke |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-11-30 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 46.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (262 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maria, eine junge Frau, kehrt eines Tages von der Feldarbeit heim und erfährt, dass ihr Vater ihrer Verheiratung mit dem Zimmermann Joseph zugestimmt hat, den sie kaum kennt. Kurz darauf verkündet ihr der Erzengel Gabriel, dass sie den Sohn Gottes in sich trägt. Als sie von ihrer Cousine zurückkehrt, bei der sie Zuflucht gesucht hatte, sorgt ihr sichtbar gewölbter Leib für einen Skandal. Joseph erwägt, sich von ihr zu trennen, wird aber im Traum von Gabriel über seine Aufgabe aufgeklärt und über Marias Unschuld beruhigt. Das neu gefestigte Glück des Paares währt nicht lange: Herodes, der die Erfüllung einer alttestamentarischen Prophezeiung über einen neuen König fürchtet, verschärft seine Herrschaft. Gleichzeitig zwingt eine landesweite Volkszählung Joseph, mit seiner Frau nach Bethlehem zu ziehen – auf demselben Weg wie drei Weise, die einem Stern folgen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2006 unter der Regie von Catherine Hardwicke. In den Hauptrollen sind Keisha Castle-Hughes als Maria und Oscar Isaac als Joseph zu sehen, an ihrer Seite Hiam Abbass und Shaun Toub. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte folgt einem bekannten biblischen Stoff und ordnet sich klar dem Weihnachtsthema zu. Die Erzählung verbindet das Persönliche – eine junge Frau, ein arrangiertes Eheversprechen, ein Vertrauensbruch, der sich als göttlicher Auftrag entpuppt – mit dem Politischen, verkörpert durch Herodes' Machtangst und die Volkszählung, die die Reise nach Bethlehem erzwingt. Diese Doppelstruktur aus intimem Familiendrama und historisch-politischem Hintergrund gibt dem Stoff seine Spannung: Das Private wird von äußeren, staatlichen Kräften bedroht, während die Reise selbst zum zentralen erzählerischen Motiv wird, dem sich auch die drei Weisen anschließen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeichnet sich ein durchweg positives, aber nicht überschwängliches Echo ab, das auf einem begrenzten Publikum beruht. Der zeitliche Abstand zum Erscheinungsjahr 2006 beträgt inzwischen fast zwei Jahrzehnte, was den Film innerhalb der Weihnachtsfilme zu einem eher ruhigen, dramatisch angelegten Vertreter macht, der sich stärker auf die menschliche Perspektive der Geschichte konzentriert als auf spektakuläre Inszenierung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keisha Castle-Hughes als Mary
- Oscar Isaac als Joseph
- Hiam Abbass als Anna
- Shaun Toub als Joachim
- Ciarán Hinds als Herod
- Shohreh Aghdashloo als Elisabeth
- Stanley Townsend als Zechariah
- Alexander Siddig als The Angel Gabriel
- Nadim Sawalha als Melchior
- Ériq Ebouaney als Balthasar
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Verfügbarkeit
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