Esperando la carroza (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alejandro Doria |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-05-06 |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (157 Stimmen) |
Worum es geht
Mamá Cora ist alt, vergesslich und lebt bei ihrem Sohn Jorge und dessen Frau Susana, die gerade ein Neugeborenes bekommen haben. Das Zusammenleben ist angespannt: Susana erträgt die ständige Präsenz der Schwiegermutter kaum, und die Reibungen zwischen den beiden Frauen nehmen an Heftigkeit zu. Als der Streit eskaliert, schickt Susana einen verzweifelten Hilferuf an Jorges Geschwister und deren Partner, damit sich die Familie die Betreuung von Mamá Cora teilt. Doch niemand zeigt sich bereit, auch nur einen Schritt zurückzustecken. Stattdessen bricht ein Konzert aus Vorwürfen, altem Groll und Eifersüchteleien zwischen den Familienmitgliedern los. Erst ein unvorhergesehenes Ereignis bringt die zerstrittene Sippe schließlich wieder zusammen.
Entstehungsgeschichte
Der argentinische Film entstand 1985 unter der Regie von Alejandro Doria. In den Hauptrollen sind Luis Brandoni, China Zorrilla, Antonio Gasalla und Julio De Grazia zu sehen. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation – eine pflegebedürftige Mutter, die zwischen erwachsenen Kindern hin- und hergeschoben wird, während niemand Verantwortung übernehmen will – legt die Komödie als Familienfarce an: Der Konflikt entzündet sich an einem alltäglichen, ernsten Thema, wird aber über ein Ensemble streitlustiger Verwandter ausgetragen, die sich gegenseitig die Aufgabe zuschieben. Dass am Ende ausgerechnet ein unerwartetes Ereignis die Versöhnung erzwingt statt eine bewusste Entscheidung der Beteiligten, deutet auf eine bissige, ironische Grundhaltung der Erzählung gegenüber Familienzusammenhalt und Pflichtgefühl.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,1 bei einer noch überschaubaren Anzahl an Stimmen gehört der Film zu den auffällig hoch bewerteten Titeln seines Genres, auch wenn die Basis für eine breite statistische Aussage schmal bleibt. Seit der Entstehung 1985 sind vier Jahrzehnte vergangen, der Film bleibt damit fest in seiner Zeit verankert. Innerhalb der Komödie steht er für eine Spielart, die familiäre Konflikte um Alter, Pflege und geteilte Verantwortung mit bissigem Humor verhandelt, statt sie zu glätten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Luis Brandoni als Antonio
- China Zorrilla als Elvira
- Antonio Gasalla als Mamá Cora
- Julio De Grazia als Jorge
- Betiana Blum als Nora
- Mónica Villa als Susana
- Juan Manuel Tenuta als Sergio
- Andrea Tenuta als Matilde
- Lidia Catalano als Emilia
- Darío Grandinetti als Cacho
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