Eulogy - Letzte Worte (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Clancy |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-10-15 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 89.781 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (145 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Tod des Familienpatriarchen bringt die Collins-Sippe zusammen, und schon bei der Ankunft wird klar, dass hier keine stille Trauerfeier bevorsteht. Unter den Gästen finden sich ein Pornodarsteller, eine Frau mit Suizidversuchen in der Vergangenheit, eine Betrügerin, eine lesbische Verwandte, diverse Sexbesessene und eine jugendliche Außenseiterin. Was als düsteres Begräbnis beginnt, kippt rasch in ein Verwirrspiel aus Enthüllungen und Situationskomik. Nach und nach kommen alte Familiengeheimnisse ans Licht - und statt die Collins weiter auseinanderzutreiben, wirken diese Wahrheiten seltsam verbindend. Der Ausgang, wie die einzelnen Konflikte sich auflösen, bleibt hier unerzählt.
Entstehungsgeschichte
"Eulogy - Letzte Worte" entstand 2004 unter der Regie von Michael Clancy. Zur Besetzung gehören Hank Azaria, Jesse Bradford, Zooey Deschanel und Glenne Headly, die gemeinsam das Panorama der zerstrittenen und exzentrischen Familie tragen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einem Stoff, der ein Begräbnis als Bühne für eine ganze Ansammlung schräger Figuren nutzt. Dass die Handlung explizit als schwarze Komödie angelegt ist, erklärt den Umgang mit heiklen Themen wie Suizid oder sexueller Devianz: Sie werden nicht als reines Drama verhandelt, sondern als Teil eines chaotischen Ensemblestücks, in dem Peinlichkeiten und Geständnisse ineinandergreifen. Die schiere Zahl an schrägen Randfiguren deutet auf eine Erzählform hin, die weniger auf eine einzelne Hauptfigur setzt als auf das Zusammenspiel vieler kleiner Episoden innerhalb eines einzigen Anlasses - der Beerdigung als Katalysator, der verdrängte Geschichten an die Oberfläche zwingt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit diskutierter Titel einordnen, sondern eher als Werk mit einem begrenzten, aber vorhandenen Publikum. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Phase des frühen digitalen Jahrtausends verortet, in der Ensemble-Tragikomödien über dysfunktionale Familien ein wiederkehrendes Genremuster bildeten. Innerhalb dieses Feldes positioniert sich "Eulogy - Letzte Worte" als Variante, die auf eine große Zahl schriller Charaktere statt auf einen zentralen Konflikt setzt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Hank Azaria als Daniel Collins
- Jesse Bradford als Ryan Carmichael
- Zooey Deschanel als Kate Collins
- Glenne Headly als Samantha
- Famke Janssen als Judy Arnolds
- Kelly Preston als Lucy Collins
- Ray Romano als Skip Collins
- Rip Torn als Edmund Collins
- Debra Winger als Alice Collins
- Piper Laurie als Charlotte Collins
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Verfügbarkeit
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