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Europa Report

Europa Report (2013)

⭐ 6,3 · 2013 · Science Fiction, Thriller, Drama
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Kurzüberblick

RegieSebastián Cordero
GenreScience Fiction, Thriller, Drama
Laufzeit89 Minuten
Erscheinungsdatum2013-06-27
AltersfreigabeFSK 12
Einspielergebnis125.687 $
TMDB-Bewertung6,3 (1.614 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Eine internationale Besatzung bricht zum Jupitermond Europa auf. Unter dessen Eiskruste wird ein Ozean vermutet, und in diesem Ozean vielleicht Leben.

Es ist die erste bemannte Mission dorthin. Was der Film zeigt, sind die Aufzeichnungen der Bordkameras — nach dem Ausfall der Verbindung zur Erde, nach den ersten Zwischenfällen und nach dem, was die Besatzung dort tatsächlich findet.

Entstehungsgeschichte

Regie führte Sebastián Cordero, das Drehbuch schrieb Philip Gelatt. Produziert wurde der Film von Ben Browning; das Budget lag unter zehn Millionen Dollar.

Embeth Davidtz spielt Dr. Samantha Unger, Sharlto Copley den James Corrigan, Michael Nyqvist den Andrei Blok, Christian Camargo den Dr. Daniel Luxembourg, Karolina Wydra die Dr. Katya Petrovna, Dan Fogler den Dr. Sokolov, Anamaria Marinca die Rosa Dasque, Daniel Wu den William Xu und Isiah Whitlock Jr. den Dr. Tarik Pamuk.

Die Kamera führte Enrique Chediak, die Musik stammt von Bear McCreary.

Der Film erschien 2013; die deutsche Premiere war am 22. August 2013 beim Fantasy Filmfest.

Hinter den Kulissen

Der Szenenbildner Eugenio Caballero zog für seine Arbeit Wissenschaftler der NASA, des Jet Propulsion Laboratory und von SpaceX hinzu.

Das ist bei diesem Film keine Nebensache, sondern die Grundlage. Der Aufwand steckt nicht in Schauwerten, sondern darin, dass die Mission plausibel bleibt.

Die Form des gefundenen Materials tut das Übrige. Was zu sehen ist, stammt aus fest montierten Bordkameras; es gibt keine Einstellung, die niemand aufgenommen haben könnte.

Bei einem Budget unter zehn Millionen Dollar ist das zugleich die kluge Wahl: Was man nicht zeigen kann, zeigt eine ausgefallene Kamera einfach nicht.

Einordnung & Wirkung

Rotten Tomatoes weist 80 Prozent aus, Metacritic 68.

Für einen Film dieser Größenordnung ist das ein starkes Ergebnis — und es beruht auf der Genauigkeit, nicht auf dem Schauwert.

Die Beratung durch NASA, JPL und SpaceX ist dabei der Punkt, auf den die meisten Besprechungen zurückkamen. Wissenschaftliche Redlichkeit ist im Science-Fiction-Kino die Ausnahme, nicht die Regel.

Bemerkenswert ist auch die Besetzung. Neun Rollen, ein internationales Ensemble und keine Hauptfigur im üblichen Sinn — der Film verteilt sein Gewicht auf die gesamte Mannschaft.

Bilder

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Besetzung & Stab

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Verfügbarkeit

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