Fäuste - Du musst um dein Recht kämpfen (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rowdy Herrington |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-03-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.223.441 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (421 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tommy ist ein College-Junge, doch mit Büchern allein kommt man in seinem Viertel nicht weit. Schießereien und Überfälle gehören dort zum Alltag, und wer sich behaupten will, muss zuschlagen können. Tommy kann das, und zwar mit beachtlicher Wucht. Die Straße wird für ihn zur härtesten Schule, die es gibt.
Diese Schlagkraft bleibt nicht lange unbemerkt. Der zwielichtige Box-Promoter Horn, der sich „The Power“ nennen lässt, erkennt sofort, dass sich mit dem Jungen Geld verdienen lässt. Er zwingt Tommy in illegale Kämpfe, bei denen es um mehr geht als um Punkte oder Siege. In jeder Runde steht das Leben auf dem Spiel.
Entstehungsgeschichte
Rowdy Herrington drehte das Drama, das 1992 erschien und im Englischen den Titel „Gladiator“ trägt. Im Ensemble finden sich James Marshall, T.E. Russell, Cuba Gooding Jr. und Robert Loggia. Mit einer Freigabe ab 16 Jahren richtet sich der Film an ein älteres Publikum, was bei einer Geschichte über Straßengewalt und brutale Kämpfe naheliegt.
Der englische Titel zieht eine klare Linie zur Arena: Kämpfer, die zur Unterhaltung anderer gegeneinander antreten, oft nicht aus freien Stücken. Der deutsche Titel betont dagegen den Gedanken, dass hier jemand um sein Recht ringt.
Hinter den Kulissen
Obwohl Faustkampf, Turniere und Boxen den Rahmen bilden, versteht sich der Film als reines Drama. Der Sport ist also weniger Selbstzweck als Bühne für einen Konflikt über Ausbeutung und Selbstbehauptung. Chicago bildet den Schauplatz, und Spannungen zwischen den Hautfarben gehören zu den Motiven, die die Geschichte prägen.
Damit öffnet sich der Stoff über das Boxdrama hinaus. Wer in illegalen Ringen gegeneinander antritt, wird von Männern wie Horn nicht als Mensch, sondern als Ware betrachtet. Die Konstellation aus jungem Talent und skrupellosem Geschäftemacher ist ein klassisches Muster des Sportdramas, hier verschärft durch die Gewalt der Straße.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,6 von 10 ist für ein Sportdrama ein beachtlicher Wert und deutet auf ein Publikum hin, das den Film deutlich positiv sieht. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen, genug, um die Tendenz ernst zu nehmen.
Seit dem Erscheinen sind 34 Jahre vergangen. Der Film steht damit in einer Reihe von Boxdramen, die den Ring als Spiegel sozialer Härte nutzen und die Frage stellen, wer von einem Kampf eigentlich profitiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Marshall als Tommy Riley
- T.E. Russell als Spits (Leroy)
- Cuba Gooding Jr. als Abraham Lincoln Haines
- Robert Loggia als Pappy Jack
- Brian Dennehy als Jimmy Horn
- Ossie Davis als Noah
- Cara Buono als Dawn
- Richard Lexsee als Father in Park
- John Heard als John Riley
- Jon Seda als Romano
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Verfügbarkeit
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