Final Fantasy - Die Mächte in dir (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hironobu Sakaguchi |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Animation, Fantasy, Science Fiction |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-07-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 137.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 85.131.830 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.660 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2065 ist die Erde von den Phantomen überrannt — außerirdischen Wesen, gegen die kaum etwas hilft.
Die Wissenschaftlerin Dr. Aki Ross verfolgt einen eigenen Ansatz: Sie sammelt acht bioätherische Wellenmuster, um daraus ein Gegenmuster zu erzeugen. Das Militär setzt derweil auf die Zeus-Kanone. General Hein sabotiert die Schutzbarriere von New York, um seine Waffe einsetzen zu können.
Entstehungsgeschichte
Regie führten Hironobu Sakaguchi und Motonori Sakakibara, das Drehbuch schrieb Al Reinert. Produziert wurde der Film von Jun Aida.
Ming-Na Wen spricht Aki Ross, Alec Baldwin den Captain Gray Edwards, James Woods den General Hein und Donald Sutherland den Dr. Sid.
Die Musik stammt von Elliot Goldenthal, die Kamera von Motonori Sakakibara, den Schnitt besorgte Christopher S. Capp.
Der Film arbeitete umfangreich mit Motion Capture, um computererzeugte Menschen glaubhaft darzustellen — es war der erste vollständig computeranimierte Kinofilm mit lebensecht gestalteten Menschen.
Die Produktion kostete rund 130 Millionen Dollar, hinzu kamen 30 Millionen für die Vermarktung.
Hinter den Kulissen
Der technische Anspruch war der Zweck des Films. Nicht die Geschichte stand am Anfang, sondern die Frage, ob sich Menschen fotorealistisch berechnen lassen — und zwar in einem abendfüllenden Kinofilm.
Diese Ausrichtung erklärt die Kostenstruktur. 130 Millionen Dollar für einen Animationsfilm waren zu diesem Zeitpunkt eine außergewöhnliche Summe, und der Aufwand steckt in den Oberflächen: Haut, Haare, Licht.
Erzählerisch bleibt der Film beim Genre. Eine Wissenschaftlerin gegen einen Militär, eine friedliche gegen eine gewaltsame Lösung — die Anlage ist konventionell, gerade weil die Technik es nicht war.
Der Zusammenhang mit der Spielereihe, deren Namen der Film trägt, beschränkt sich auf Motive; die Handlung ist eigenständig.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film rund 85 Millionen Dollar ein — bei 160 Millionen Gesamtkosten ein schwerer kommerzieller Misserfolg. Erst die spätere Auswertung auf DVD deckte die Kosten. Eine geplante Fortsetzung und ein Vorgängerfilm kamen nicht zustande.
Das Lexikon des internationalen Films kritisierte die auf Dauer allzu ermüdende Wiederholung gleichförmiger Kampfszenen.
Die Folgen reichten über den Film hinaus. In Japan führte der Misserfolg zu einer Rückbesinnung auf die zweidimensionale Animation im Anime-Bereich.
Damit ist dieser Film ein Wendepunkt mit doppeltem Vorzeichen. Er bewies, dass fotorealistische Computermenschen technisch möglich sind — und dass der Aufwand sich nicht rechnete, wenn die Geschichte nicht trägt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ming-Na Wen als Dr. Aki Ross (voice)
- Donald Sutherland als Dr. Sid (voice)
- Alec Baldwin als Cap. Gray Edwards (voice)
- Ving Rhames als Sgt. Ryan Whitaker (voice)
- Steve Buscemi als Off. Neil Fleming (voice)
- Peri Gilpin als Off. Jane Proudfoot (voice)
- James Woods als General Hein (voice)
- Keith David als Council Member (voice)
- Jean Simmons als Council Member (voice)
- Matt McKenzie als Major Elliot (voice)
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